Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Steckbriefe Kathrin Ackermann und Angela Eckert, Corona-Hotline
Mehr OP extra Corona-Helden Steckbriefe Kathrin Ackermann und Angela Eckert, Corona-Hotline
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Corona-Helden Marburg-Biedenkopf Grafik: mr/media
Corona-Heldinnen-Steckbrief: Kathrin Ackermann und Angela Eckert von der Corona-Hotline im Gesundheitsamt.   Quelle: Nadine Weigel
Anzeige
Marburg

Name: Kathrin Ackermann und Angela Eckert

Alter: 22

Anzeige

Geboren in: Kassel bzw. Marburg

Wir leben momentan in Marburg-Biedenkopf, weil wir in dieser Zeit gerne bei unseren Familien sein wollen und hier im Gesundheitsamt helfen können. Es ist schön, mal wieder so lange in unserer Heimat Marburg sein zu können.

Als Kind wollte ich werden:

Kathrin: Ich wollte eigentlich schon immer Ärztin werden.

Geli: Ich wollte lange Architektin werden, dann irgendetwas mit Chemie machen und habe mich dann doch für Medizin entschieden.

Das mache ich heute: Eigentlich studieren wir beide Medizin. Kathrin ist dafür nach Mainz gezogen und Geli nach Berlin.

Gerade arbeiten wir in der Corona-Hotline des Gesundheitsamts Marburg-Biedenkopf. Dort versuchen wir, Fragen zu klären und Lösungen für auftretende Probleme zu finden.

Das Schönste daran ist: Die Stimmung der Bevölkerung durch die Telefonate wahrzunehmen. Die Rückmeldung ist meistens sehr positiv und es ist schön mitzubekommen, dass die Hotline so gut angenommen wird.

In unserer Freizeit: Nutzen wir das gute Wetter und haben u.a heute im Garten T-Shirts gebatikt, als farbiger Kontrast zu dem Mund-Nasen-Schutz.

Die Corona-Pandemie: Wir hoffen, dass wir diese Herausforderung alle gemeinsam gut meistern und für eine nächste Pandemie besser vorbereitet sind.

Das Wichtigste in dieser Zeit ist für uns: Zu sehen, dass die Menschen hier so gut zusammen halten. Außerdem sorgt der Lieferservice, unter anderem auch von unserem sehr beliebten Café Barfuß, dafür, dass wir am Wochenende in der Hotline immer ein warmes Mittagessen haben.

Für die Zukunft wünschen wir uns: Dass der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft uns dauerhaft erhalten bleibt.

Das wollten wir schon immer mal sagen: Unser gemeinsamer Traum war es, den Annapurna Circuit in Nepal zu bewältigen und nach erfolgreicher Wanderung uns erstmal zu erholen. Der verfrühte Rückflug und die abrupte Landung in der Corona-Hotline waren so eigentlich nicht geplant

Nadine Weigel

Anzeige