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Steckbriefe Alexander Frieß, Feuerwehrmann
Mehr OP extra Corona-Helden Steckbriefe Alexander Frieß, Feuerwehrmann
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Corona-Helden Marburg-Biedenkopf Grafik: mr/media
Corona-Helden-Steckbrief: Feuerwehrmann Alexander Frieß   Quelle: Nadine Weigel
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Marburg-Biedenkopf

Name: Alexander Frieß

Alter: 35

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Geboren in: Heidelberg

Ich lebe in Marburg, weil ich bei der Feuerwehr Marburg die Ausbildung im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst absolviert habe und seither in Marburg wohne. Die Entfernung zu Heidelberg fällt mir nicht schwer. Marburg ist durch die Universität mit Heidelberg verbunden und hat die gleichen Merkmale, z. B. einen Fluss, ein Schloss und die Studentenstadt mit ihrer Altstadt, das Ganze ist hier nur kleiner.

Als Kind wollte ich werden: Handwerker

Das mache ich heute: Einsatzbeamter bei der Feuerwehr Marburg

Das Schönste daran ist: Die Abwechslung im Alltag/Dienstbetrieb/Einsatzdienst

In meiner Freizeit: mache ich Sport

Die Corona-Pandemie: Die neue Situation hat uns alle aus unserem Alltagsleben gerissen und ausgebremst. Es ist für viele ein Stresstest, die Familien müssen die Betreuung der älteren Familienangehörigen und der Kinder zu Hause stemmen, die Schulaufgaben mit den schulpflichtigen Kindern hinbekommen. Viele haben nur noch ein geringes Einkommen oder mussten als Selbstständige ihr Geschäft schließen und haben somit keine Einnahmen mehr, was zu einer psychischen Belastung im neuen Alltag führt. Bei der Feuerwehr Marburg wurde der Maßnahmenplan Pandemie aktualisiert, hierdurch wurde der gesamte Dienstbetrieb der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräfte auf den Kopf gestellt. Der Schwerpunkt liegt in der Sicherstellung des Grundschutzes in der Universitätsstadt Marburg mit dem Gesundheitsschutz der Einsatzkräfte vor und während dem Einsatz. Hierzu wurde die Schutzausrüstung erweitert und Merkblätter für den Einsatz erstellt. Die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) muss sich den Fragen der verunsicherten Bürger*innen stellen und übernimmt hiermit eine wichtige Rolle in der Kommunikation zwischen der Behörde und den Bürger*innen in dieser Situation.

Das Wichtigste in dieser Zeit ist für mich: Die Ruhe bewahren und den ungewohnten Alltag mit Rücksicht und Respekt zu den Mitmenschen meistern.

Für die Zukunft wünsche ich mir: Eine respektvolle Weitsichtigkeit der Gesellschaft für die Zukunft.

Das wollte ich schon immer mal sagen: Jedes negative Ereignis im Leben eröffnet neue Türen/Wege und macht einen widerstandsfähiger für die Zukunft. Also, Kopf hoch und vorausschauen. Wir bei der Feuerwehr sagen „nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz“. Hierdurch lernen wir, uns auf neue Situationen einzustellen.

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