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Steckbriefe Anke Hillig, Kita-Leiterin
Mehr OP extra Corona-Helden Steckbriefe Anke Hillig, Kita-Leiterin
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Corona-Helden Marburg-Biedenkopf Grafik: mr/media
Corona-Helden-Steckbrief: Anke Hillig, Kita-Leiterin Quelle: Nadine Weigel
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Marburg-Biedenkopf

Name: Anke Hillig

Alter: 49

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Geboren in: Schwabing / München

Ich lebe in Marburg-Biedenkopf, weil ich mich hier zuhause fühle

Als Kind wollte ich werden: Tierärztin oder Erzieherin

Das mache ich heute: Kindergartenleiterin

Das schönste daran ist: der Umgang mit den Kindern, Mitarbeitern und Eltern

In meiner Freizeit: lese ich gerne, fahre gerne in den Urlaub, genieße Zeit mit meiner Familie

Die Corona Pandemie: hat alles im Leben verändert. Es fehlt mir mit meiner Familie zusammen zu sein, meinen Neffen und Enkelinnen in den Arm zu schließen . Die Zeit mit Freunden ganz unbeschwert verbringen oder Menschen die einem Nahe sind nicht mehr umarmen zu können. Es fehlt einem die Planungssicherheit und die Ungewissheit was passiert und ob liebe Menschen daran erkranken. An der Arbeit muss man sich Fragen stellen, die von Kindern, Mitarbeitern und Eltern kommen und man spürt die Verunsicherung jedes Einzelnen. Aber es ist nicht einfach für alle der Fels in der Brandung zu sein. Ich wünsche mir, dass wir das alle heil überstehen.

Das wichtigste in dieser Zeit ist für mich: mein Zuhause und sich in der Natur aufzuhalten um den Kopf frei zu bekommen, Kontakt zu halten auf andere Weise und das alle gesund bleiben

Für die Zukunft wünsche ich mir: Dass alle Menschen auf der Welt daraus eine Lehre ziehen und dass die wiedergefundene Ehrfurcht zu Mensch und Natur nicht verloren geht. Das man wieder unbeschwert in den Tag leben kann ohne Angst.

Das wollte ich schon immer mal sagen: Ich wollte schon immer mal sagen, dass es sehr wichtig ist darüber nachzudenken, was alle Erzieher/innen im Moment leisten. Sie geben den Kindern im Notdienst den Halt, den sie brauchen, sie helfen den Kindern Fragen zu beantworten und ihnen so gut es geht Normalität in diese schwere Zeit zu bringen. Wenn es uns nicht gäbe, wäre es gar nicht möglich, dass die systemrelevanten Berufsgruppen arbeiten gehen könnten. Dies sollte nicht vergessen werden. Vielleicht wacht die Politik mal auf und gibt den Berufsgruppen die schlechter bezahlt werden mehr Aufmerksamkeit.

Und zum Schluss: Bleibt zuhause und haltet Euch an die Regeln, denn dann kommen wir gemeinsam schneller ans Ziel.

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