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Wirtschaft WIBank: Hohes Interesse an Corona-Hilfen für kleine Firmen
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12:58 15.06.2020
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Offenbach

Insgesamt seien bislang 141,4 Millionen Euro zugesagt worden, um die wirtschaftlichen Folgen der Virus-Pandemie abzumildern.

Den Großteil der Anträge gab es für die "Hessen-Mikroliquidität". Hier bewilligte die WIBank in 4436 Fällen zusammen bisher 133,4 Millionen Euro. Gut 250 weitere Anträge sind noch in der Bearbeitung.

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Das seit Anfang April laufende Programm richtet sich an Unternehmen mit höchstens 50 Vollzeitstellen sowie Solo-Selbstständige. Diese können bei dem Förderinstitut ein zu 100 Prozent vom Land Hessen verbürgtes Direktdarlehen beantragen. Pro Fall gibt es 3000 bis 35 000 Euro als Überbrückungskredit mit sieben Jahre Laufzeit. Befristet ist das Programm bislang bis Ende dieses Jahres.

Zusätzlich reichte die WIBank im Rahmen der Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen acht Millionen Euro aus. Hier wurden 72 Anträge bewilligt. In diesem Programm können Darlehen zwischen 5000 Euro und 200 000 Euro beantragt werden.

"Die enorme Nachfrage, vor allem nach dem Direktdarlehen der WIBank, zeigt, dass wir die richtige Antwort auf den Bedarf der Unternehmerinnen und Unternehmer in der aktuellen Lage gegeben haben", bilanzierten Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und Finanzminister Michael Boddenberg (CDU). "Die Landesregierung stellt sicher, dass für beide Programme die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen." Für die "Hessen-Mikroliquidität" waren zunächst 30 Millionen Euro veranschlagt worden.

dpa

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