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Wirtschaft Verdi ruft zum erneuten Abfertigungsstreik auf
Mehr Hessen Wirtschaft Verdi ruft zum erneuten Abfertigungsstreik auf
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11:17 21.12.2021
Reisende sind in einer der Abfertigungshallen des Frankfurter Flughafens unterwegs.
Reisende sind in einer der Abfertigungshallen des Frankfurter Flughafens unterwegs. Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild
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Frankfurt

Der Dienstleister Wisag fertigt etwa 15 Prozent des Aufkommens am größten deutschen Flughafen ab. Bei einem ersten Warnstreik Ende Oktober waren dutzende Flüge ausgefallen. Auf eine Kundgebung will Verdi angesichts der aktuellen Corona-Lage allerdings verzichten.

In den Verhandlungen fordert die Gewerkschaft eine um zweieinhalb Stunden verkürzte Arbeitszeit von 37,5 Stunden bei vollem Lohnausgleich und eine Tabellenerhöhung von mindestens 90 Euro ab dem kommenden Jahr. Wisag-Verhandlungsführer Michael Richter warf den Verdi-Verantwortlichen "Realitätsverlust" vor. "In so einer Situation auf dem Rücken der Weihnachts-Urlauber zweistellige Lohnforderungen mit der Brechstange durchsetzen zu wollen, ist unverantwortlich und maßlos." Das Unternehmen habe für die kommenden drei Jahre Lohnsteigerungen von zusammen 18 Prozent angeboten. Mehr sei nicht drin.

© dpa-infocom, dpa:211221-99-463233/3

dpa