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Wirtschaft Verdi beginnt Logistiker-Warnstreiks am Flughafen
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14:03 03.12.2019
Streikende halten ein Transparent mit dem Verdi-Logo. Quelle: Christophe Gateau/dpa/Archivbild
Frankfurt/Main

"Der übliche nächtliche Containerumschlag ist fast zum Erliegen gekommen. Auswirkungen spüren vor allem Großkunden wie Elektronikmärkte oder Lebensmittelhändler wie Rewe, die heute nicht mit Waren beliefert werden", erklärte Verdi-Verhandlungsführer Andreas Jung. Er kündigte weitere punktuelle und zeitlich befristete "Nadelstiche" an, die nicht vorher angekündigt würden.

Die Friedenspflicht sei am 1. Dezember ausgelaufen, die Verhandlungen unterbrochen. Die Arbeitgeber hätten bei den Tarifgesprächen vergangene Woche die Forderung nach einer Zulage von 30 Euro im Monat nach vier Jahren Betriebszugehörigkeit und 60 Euro nach acht Jahren prinzipiell abgelehnt, hatte Jung zuvor erklärt. Dabei seien diese Zulagen in anderen Bundesländern längst Standard.

Verdi fordert neben der Betriebszulage für die rund 50 000 Beschäftigten im privaten Transport- und Verkehrsgewerbe Hessen eine Erhöhung des Grundentgeltes um 75 Euro sowie eine lineare Erhöhung von 3 Prozent. Der Verkehrsverband VDV war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

dpa

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