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Wirtschaft Verbraucherpreise steigen kaum noch: Energie billiger
Mehr Hessen Wirtschaft Verbraucherpreise steigen kaum noch: Energie billiger
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11:10 28.05.2020
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Wiesbaden

Das war der geringste Wert seit August 2016 mit damals 0,2 Prozent. Im April 2020 hatte die Inflationsrate noch bei 0,8 Prozent und im März bei 1,2 Prozent gelegen. Dämpfend wirkten vor allem die deutlich gesunkenen Energiepreise in Folge der weltweit geringen Ölnachfrage in der Corona-Krise.

Heizöl kostete den Angaben zufolge im Mai 31,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Für Sprit mussten Autofahrer 22,8 Prozent weniger zahlen. Erdgas und Strom waren dagegen etwas teurer als im Vorjahresmonat. Ohne Berücksichtigung der Energiekosten hätte die Inflationsrate im Mai bei 1,4 Prozent gelegen. Energie und Mieten machen den Angaben zufolge zusammen 30 Prozent der privaten Konsumausgaben aus.

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Tiefer in die Tasche greifen mussten Verbraucher für Nahrungsmittel, die sich binnen Jahresfrist um 4,9 Prozent verteuerten. Besonders kräftig war der Preisanstieg bei Obst (plus 13,0 Prozent), Fleisch und Fleischwaren (plus 9,7 Prozent) sowie Milch (plus 8,7 Prozent).

Im Vergleich zum April dieses Jahres sanken die Verbraucherpreise im Mai insgesamt um 0,1 Prozent.

dpa

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