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Wirtschaft Ufo vorerst nicht zu großer Schlichtung bei Lufthansa bereit
Mehr Hessen Wirtschaft Ufo vorerst nicht zu großer Schlichtung bei Lufthansa bereit
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09:53 28.11.2019
Frank-Jürgen Weise (l) und Matthias Platzeck bei einer Pressekonferenz. Quelle: Wolfgang Kumm/Michael Kappeler/dpa
Frankfurt/Main

Das öffentliche Angebot einer umfassenden Schlichtung bei der Kerngesellschaft Lufthansa biete für die Gewerkschaft keine ausreichende Rechtssicherheit und verschweige relevante Fallstricke, erklärte Ufo-Sprecher Nicoley Baublies.

Die Gewerkschaft kündigte aber keine neuen Streiks bei Lufthansa oder ihren Töchtern an. Stattdessen setze man auf die benannten Schlichter Matthias Platzeck und Frank-Jürgen Weise, um doch noch zu einer Lösung zu kommen.

Platzeck und Weise sind bislang für die so genannte "kleine Schlichtung" berufen, die sich nur um die wenigen Themen dreht, für die Ufo ihre Mitglieder zum Streik aufgerufen hat. Konkret sind das Spesen und Zulagen sowie eine Regelung für Saisonkräfte, damit diese einfacher in reguläre Angestelltenverhältnisse wechseln können. Daneben gibt es noch eine Vielzahl weiterer Themen, die in einer "großen Schlichtung" besprochen werden könnten. Für die Tochterfirmen mit deutschem Tarifrecht könnte es einen zusätzlichen Moderationsprozess geben.

In dem Konflikt hat es bereits einen Warnstreik bei vier Lufthansa-Töchtern sowie einen zweitägigen Streik bei der Kerngesellschaft Lufthansa gegeben. Hier waren vor gut drei Wochen rund 1500 Flüge mit rund 200 000 betroffenen Passagieren ausgefallen.

dpa

Die Lufthansa geht im festgefahrenen Tarifkonflikt einen Schritt auf die Flugbegleitergewerkschaft Ufo zu. Die Fluggesellschaft teilte am Donnerstag in Frankfurt mit, sie biete der Gewerkschaft an, "auch ohne verbindliche Friedenspflicht bei den Tochter-Fluggesellschaften Eurowings, Germanwings und CityLine den umfassenden Schlichtungsprozess zu beginnen".

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