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Wirtschaft Thüringen will Entsorgung von K+S-Abwässern ermöglichen
Mehr Hessen Wirtschaft Thüringen will Entsorgung von K+S-Abwässern ermöglichen
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15:44 02.11.2020
Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne). Quelle: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
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Erfurt

Dazu müsste eine unterirdische Leitung unter der Landesgrenze gebaut werden.

Die Salzbelastung der Werra durch die Kali-Industrie und die Umweltprobleme durch die Entsorgung der Abwässer werden seit Jahren in Thüringen und Hessen heftig diskutiert. Nach Unternehmensangaben hängt von der Abwasserentsorgung die Produktion in dem Kali-Revier mit etwa 5300 Arbeitsplätzen ab.

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Die nötige Änderung des seit 1996 bestehenden Kali-Staatsvertrags sei von den Ministerpräsidenten beider Länder bereits gebilligt, sagte Siegesmund. Thüringens Kabinett werde an diesem Dienstag voraussichtlich auch den nötigen Gesetzentwurf verabschieden, der dem Landtag noch im November zur Entscheidung vorgelegt werde.

Beantragt von K+S sei die Einlagerung von Lauge im Südwestfeld der Grube Springen bis zum Jahr 2025. Siegesmund machte deutlich, dass das Unternehmen allein für die Entsorgungskosten aufkommen müsse. Dazu gebe es eine Protokollnotiz zum Staatsvertrag.

dpa