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Wirtschaft Startschuss für Sanierung von ICE-Strecke
Mehr Hessen Wirtschaft Startschuss für Sanierung von ICE-Strecke
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16:57 11.06.2019
Ein ICE 4 der Deutschen Bahn befährt die Strecke Göttingen-Hannover. Quelle: Holger Hollemann/Archivbild
Hannover

Die Deutsche Bahn hat mit der Sanierung der ICE-Strecke Hannover-Göttingen begonnen - was für Reisende auch in Hessen in den kommenden sechs Monaten längere Fahrzeiten bedeutet. Der Start der Bauarbeiten und das Einrichten von Umleitungen verlief problemlos, wie eine Bahnsprecherin am Dienstag sagte. Dass es dennoch am Vormittag zu Verspätungen kam, hing mit Unwettern in Süddeutschland zusammen, weshalb Züge verzögert Richtung Norden unterwegs waren oder Ersatzzüge eingesetzt werden mussten.

Bis kurz vor Weihnachten müssen ICE-Pendler zwischen Nord- und Süddeutschland sowie Berlin und Frankfurt sich auf eine 30 bis 45 Minuten längere Fahrt einrichten. Dies ist in die aktuellen Fahrpläne eingearbeitet.

Die Arbeiten sind der Auftakt einer kompletten Sanierung der Schnellstrecken Hannover-Würzburg und Mannheim-Stuttgart, die knapp 30 Jahre nach der Inbetriebnahme in Etappen bis 2023 vorgenommen wird. Für die Arbeiten von Hannover bis Göttingen hat die Bahn 175 Millionen Euro veranschlagt. Rund 140 Kilometer Gleise, 47 Weichen, 243 000 Schwellen und 405 000 Tonnen Schotter sind erforderlich. Außerdem werden neun Tunnel und acht Talbrücken sowie die Oberleitung saniert.

Auf die Sanierung der Verbindung Hannover-Göttingen folgt die Strecke Mannheim-Stuttgart, die vom 10. April bis 31. Oktober 2020 nicht befahrbar sein wird. Der Abschnitt Göttingen-Kassel wird von April bis Juli 2021 unterbrochen. Dann kommt im Jahr 2022 die Trasse Fulda-Würzburg dran und schließlich 2023 der Gleisstrang von Kassel nach Fulda.

dpa

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