Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wirtschaft Start-up-Studie: Hessens Gründer fallen zurück
Mehr Hessen Wirtschaft Start-up-Studie: Hessens Gründer fallen zurück
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:12 14.01.2020
Anzeige
Frankfurt/Main

Selbst vom Geldsegen für Start-ups, die Dienste für Banken und Versicherungen anbieten, profitierten Gründer in Hessen kaum.

Bundesweit erhielten Start-ups 2019 die Rekordsumme von 6,2 Milliarden Euro von Investoren wie Fonds und Unternehmen. Das waren 36 Prozent mehr als im Vorjahr (4,6 Mrd). Für Start-ups sind die Geldspritzen enorm wichtig: Die Firmen brauchen Investoren für ihre Expansion, da sie anfangs meist keinen Gewinn schreiben. Gerade angelsächsische Fonds stecken viel Geld in Start-ups in der Hoffnung, dass sich deren Ideen durchsetzen und ihnen üppige Profite bescheren.

Im Finanzbereich erhielten Start-ups bundesweit gut 1,3 Milliarden Euro von Investoren für Dienste wie Bezahl- oder Investmentlösungen. Das war fast doppelt so viel wie im Vorjahr (676 Mio). Von der Summe entfiel aber nur 22 Millionen auf Hessen - obwohl das Land mit Frankfurt der größten Finanzplatz Deutschlands beheimatet und die Landesregierung sich für Start-ups einsetzt. Der Löwenanteil der Gelder mit mehr als einer Milliarde Euro ging an Gründer aus der Start-up-Hochburg Berlin, gefolgt von Hamburg und Bayern.

dpa

Der Autobauer Opel plant nach Informationen der "Wirtschaftswoche" einen weiteren Stellenabbau an seinen deutschen Standorten. Angepeilt werde ein Abbau "im niedrigen vierstelligen Bereich", berichtete das Magazin am Montag.

13.01.2020

Rund 160 Klimaaktivisten haben laut Polizei am Montag in Frankfurt gegen die Entscheidung von Siemens protestiert, an der Lieferung einer Zugsignalanlage für ein Kohlebergwerk in Australien festzuhalten.

13.01.2020

Nach dem Flugbegleiter-Streik über Silvester in der Lufthansa-Gruppe scheint nun Bewegung in den Tarifkonflikt zu kommen. Die Lufthansa geht einen Schritt auf die Gewerkschaft Ufo zu.

13.01.2020