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Wirtschaft Stadtrat rechnet mit streckenweisen Dieselfahrverboten
Mehr Hessen Wirtschaft Stadtrat rechnet mit streckenweisen Dieselfahrverboten
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16:02 11.02.2020
Klaus Oesterling (SPD), Verkehrsdezernent der Stadt Frankfurt, steht vor der Presse. Quelle: Swen Pförtner/dpa
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Frankfurt/Main

Zuvor hatte das Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) seine Auswertung für 2019 vorgelegt. Demnach wurde der Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid (NO2) pro Kubikmeter Luft in Frankfurt im Jahresmittel an sechs Messstellen überschritten. Am Börneplatz erhöhte sich der Jahresmittelwert sogar von 50 Mikrogramm im Vorjahr auf 51 Mikrogramm.

Oesterling sagte, die Werte seien stark witterungsabhängig. Deshalb sei es zu früh, um zu sagen, wie sie sich im laufenden Jahr entwickeln würden. Generell rechne er angesichts von Umrüstungen und dem Austausch von Bussen sowie Autos gegen schadstoffärmere Modelle mit weiter sinkenden Werten. Auch habe die Stadt unter anderem die Parkgebühren erhöht, um die Verkehrsdichte zu senken.

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Mit Verweis auf ein Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) sagte der SPD-Politiker, bis Ende des Jahres müsse das Land Maßnahmen vorlegen, wie die Grenzwerte im Jahr 2021 eingehalten werden könnten. Dazu könnten neben streckenbezogenen Fahrverboten Pförtnerampeln zur Regulierung des Verkehrsflusses in die Stadt oder Schnellbusse aus dem Umland zu U-Bahn-Stationen gehören.

dpa

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