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Wirtschaft Solarkonzern SMA: In USA und Afrika mit Chinesen kooperieren
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11:13 30.10.2018
Sonne und Wolken spiegeln sich im Logo an der Fassade eines Fertigungsgebäudes des Solartechnikherstellers SMA Solar. Quelle: Uwe Zucchi/Archiv
Niestetal/Shenzhen

Beide Unternehmen hätten bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet. Dabei geht es um Speichermöglichkeiten für Strom aus Photovoltaikanlagen von Gewerbe- und Privatkunden. Bisher kooperierten SMA und BYD schon in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum.

Die Unternehmen wollen nun vor allem vom Wachstum in den USA profitieren. In den kommenden fünf Jahren werde sich die Photovoltaik-Kapazität dort voraussichtlich mehr als verdoppeln. Die Zusammenarbeit von SMA und BYD begann 2015 mit einer Kombination aus einer BYD-Batterie und einem SMA-Wechselrichter, die insbesondere in vom Stromnetz unabhängigen Systemen mit Kleinspannung zum Einsatz kam. Sie ermöglicht Besitzern einer Photovoltaikanlage gewonnenen Strom zu speichern. 2017 folgte eine Hochspannungs-Lösung, die auch für Systeme mit Anbindung ans Stromnetz geeignet ist.

Wechselrichter spielen bei diesen Systemen laut SMA eine zentrale Rolle. Sie sind für das Be- und Entladen der Batterien sowie die Umwandlung des von der Solaranlage erzeugten Gleich- in Wechselstrom verantwortlich. Die SMA Solar Technology AG hat 3200 Mitarbeiter, 2100 davon in Deutschland.

dpa

Die Lufthansa steuert trotz des teuren Flugchaos im Sommer auf den zweithöchsten Jahresgewinn ihrer Geschichte zu. Sowohl das operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) als auch der Nettogewinn dürften die Rekordwerte von 2017 in diesem Jahr nur leicht verfehlen, teilte der Dax-Konzern am Dienstag in Frankfurt mit.

30.10.2018

In Hessen ist die Zahl der Arbeitslosen auch im Oktober weiter gesunken. Zum Stichtag waren 147 121 Männer und Frauen offiziell arbeitslos gemeldet, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

30.10.2018

Der Medizinkonzern Fresenius sieht sich auf dem Weg zum angepeilten Rekordjahr immer mehr Hindernissen gegenüber. Im abgelaufenen dritten Quartal wurde das Bad Homburger Unternehmen wie bereits bekannt von schleppenden Geschäften der Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC) und in seinen deutschen Helios-Kliniken ausgebremst. Das anhaltend florierend Geschäft mit Nachahmermitteln in der Sparte Kabi konnte dies nicht ausgleichen, wie Fresenius am Dienstag bei der Vorlage seiner endgültigen Zahlen mitteilte.

30.10.2018