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Wirtschaft Postbank-Integration: Deutsche Bank einig über Stellenabbau
Mehr Hessen Wirtschaft Postbank-Integration: Deutsche Bank einig über Stellenabbau
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10:22 28.06.2019
Privatkundenvorstand Frank Strauß. Quelle: Arne Dedert/Archivbild
Frankfurt/Main

Ziel sei, Doppelungen an den beiden Standorten Frankfurt und Bonn abzuschaffen: "Jede Funktion gibt es mittelfristig nur einmal, entweder in Frankfurt oder in Bonn", erklärte Strauß.

Noch verhandelt wird über die künftige Struktur des Bereichs Operations. Dazu gehören Kontoservice, Kreditabwicklung und ähnliche Verwaltungstätigkeiten. Hier könnten weitere 1200 Vollzeitstellen wegfallen. Strauß äußerte sich "zuversichtlich, dass wir auch die Vereinbarungen rund um unsere Operationseinheiten noch im Sommer mit den Arbeitnehmervertretern und Gewerkschaften abschließen können".

Der Stellenabbau sei "leider unumgänglich, wenn wir Doppelfunktionen vermeiden und unsere Organisation so aufstellen wollen, dass wir unsere Ziele erreichen können", argumentierte der Privatkundenchef. Der Stellenabbau werde "sozialverträglich" vorgenommen.

Nach einigem Hin und Her hatte sich die Deutsche Bank im Frühjahr 2017 entschieden, die Bonner Tochter Postbank doch nicht zu verkaufen, sondern in ihr Privat- und Firmenkundengeschäft einzugliedern. Im Mai 2018 wurde die DB Privat- und Firmenkundenbank AG mit aktuell 28 000 Vollzeitkräften im Handelsregister eingetragen.

dpa

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