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Wirtschaft Post-Kritiker sehen Handlungsbedarf bei Brief-Zustellung
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11:35 28.11.2019
Ein Hinweisschild der Deutschen Post und DHL an der Zentrale der Deutschen Post AG in Bonn. Quelle: Henning Kaiser/dpa/Archivbild
Langen

Bei einer Zwischenbilanz über die Laufzeiten von Unternehmenspost wollten der DVPT allerdings noch keine Zahlen nennen. "Wir werden die endgültigen Ergebnisse im April kommenden Jahres bekanntgeben." Es komme noch das Jahresendgeschäft, was in eine Bilanz miteinfließen müsse.

Die Studie führt ein Arbeitskreis des DVPT durch, der mehr als 60 Unternehmen vertritt, unter anderem Versicherungen und Banken. Die Untersuchung läuft seit dem 1. April und endet im März. Insgesamt sollen anhand von 72 000 Testsendungen Verzögerungen aufgezeigt werden. Bislang wurden rund 36 000 Testbriefe verschickt.

Laut Gesetz müssen 80 Prozent der Briefe am nächsten und 95 Prozent am übernächsten Werktag ausgeliefert sein. Diese Vorgabe gilt aber nur für Universalpost, also vor allem Privatpost. Unternehmenspost sei maschinenlesbar, müsste also eigentlich schneller sein, als meist handschriftliche Privatpost, sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises, Frank Thomas Eckart. "Es sind aber Abweichungen festgestellt worden, die für uns so nicht erklärbar sind."

Nach Angaben der Post werden täglich 57 Millionen Briefsendungen verschickt. Das Unternehmen hatte zum Start der Studie infrage gestellt, dass die Untersuchung neuere Erkenntnisse bringt, als bereits viele Jahre bewährte Verfahren. Nach Angaben der zuständigen Bundesnetzagentur gingen im ersten Halbjahr dieses Jahres 8714 Beschwerden wegen der Post ein. Dies sei mehr als die Hälfte des gesamten Jahres 2018.

dpa

Gesunkene Preise für Heizöl und Kraftstoffe haben die Inflation in Hessen im November gebremst. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Verbraucherpreise insgesamt um 0,9 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

28.11.2019

Bei der Lufthansa gibt es weiterhin keine umfassende Schlichtung für den Tarifkonflikt der Flugbegleiter. Die Kabinengewerkschaft Ufo warf dem Unternehmen am Donnerstag vor, die Verhandlungen zu einer Schlichtungsvereinbarung in den vergangenen beiden Tagen nicht ernsthaft geführt zu haben.

28.11.2019

Die Lufthansa geht im festgefahrenen Tarifkonflikt einen Schritt auf die Flugbegleitergewerkschaft Ufo zu. Die Fluggesellschaft teilte am Donnerstag in Frankfurt mit, sie biete der Gewerkschaft an, "auch ohne verbindliche Friedenspflicht bei den Tochter-Fluggesellschaften Eurowings, Germanwings und CityLine den umfassenden Schlichtungsprozess zu beginnen".

28.11.2019