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Wirtschaft Drittes Modell in Rüsselsheim: Getriebefertigung soll enden
Mehr Hessen Wirtschaft Drittes Modell in Rüsselsheim: Getriebefertigung soll enden
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13:34 02.06.2020
Auf einem braunen Turm steht "Opel". Quelle: Andreas Arnold/dpa/Archivbild
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Rüsselsheim

In dem Werk mit 2400 Beschäftigten (Stand Ende 2019) rollt derzeit die Limousine Insignia vom Band, Ende 2021 kommt die nächste Generation des Kompaktmodells Astra hinzu.

"Die Investition wird die Fahrzeugfertigung des Standorts Rüsselsheim mit einer erweiterten Produktpalette langfristig stärken", erklärte Opel-Chef Michael Lohscheller. Dem Vernehmen nach liegt die Investitionssumme im Millionenbereich. Opel setzt stark auf Elektromobilität.

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Zugleich ist nach Unternehmensangaben geplant, den Bau von Getrieben und Schmiedeteilen im Rüsselsheimer Werk "im Laufe des Jahres 2021 auslaufen zu lassen". In diesen Bereichen arbeiten aktuell noch etwa 200 Mitarbeiter. Die Geschäftsleitung will nun Gespräche mit den Sozialpartnern aufnehmen. Grundsätzlich vereinbart ist ein Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Mitte 2025.

Kritik an der geplanten Schließung der Getriebefertigung in Rüsselheim kam von der IG Metall und dem Opel-Gesamtbetriebsrat. "Wir werden uns dafür starkmachen, dass Rüsselsheim nicht zum reinen Montagewerk wird, sondern weiterhin Standort einer vollstufigen Automobilproduktion und -entwicklung bleibt", betonte der Gewerkschafter Rudolf Luz, der Mitglied im Opel-Aufsichtsrat ist. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Uwe Baum erklärte: "Opel hat uns weder im Rahmen der Einigungsstelle über seine Schließungspläne informiert, geschweige denn einen Interessenausgleich zu diesem Thema vorgelegt."

dpa

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