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Wirtschaft Nassauische Heimstätte baute 458 neue Wohnungen
Mehr Hessen Wirtschaft Nassauische Heimstätte baute 458 neue Wohnungen
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16:18 27.07.2022
Blick auf ein Türschild der «Nassauischen Heimstätte» an einem Wohnkomplex in Frankfurt am Main.
Blick auf ein Türschild der «Nassauischen Heimstätte» an einem Wohnkomplex in Frankfurt am Main. Quelle: Boris Roessler/dpa/Archivbild
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Wiesbaden (dpa/lhe)

Die landeseigene Wohnungsgesellschaft Nassauische Heimstätte hat im vergangenen Jahr 458 Wohnungen fertiggestellt. Hierfür seien 75,1 Millionen Euro investiert worden, teilte die Heimstätte am Mittwoch in Wiesbaden bei der Vorstellung ihrer Bilanz 2021 mit. Zudem sei mit dem Bau von über 640 Wohnungen begonnen und es seien Wohnungen sowie Grundstücke gekauft worden. So sollten in Darmstadt auf den Flächen zweier ehemaliger Kasernen 276 Wohnungen entstehen. Im Jahr 2020 waren 766 Neubauwohnungen fertiggestellt worden.

«Ziel der Landesregierung ist es, dass Jede und Jeder in Hessen eine Wohnung zu einer bezahlbaren Miete finden kann», sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Für den geförderten Wohnraum würden 2,2 Milliarden Euro bereitgestellt, zusätzlich sei das Eigenkapital in den vergangenen fünf Jahren zweimal um jeweils 200 Millionen Euro aufgestockt worden.

Laut Mitteilung sollen innerhalb von fünf Jahren rund 4000 Wohnungen energetisch modernisiert werden, aktuell geschehe dies etwa in der Hanauer Weststadt und in der Offenbacher Carl-Ulrich-Siedlung. Im vergangenen Jahr wurden hierfür rund 140 Millionen Euro ausgegeben. Laut Al-Wazir ist das Ziel ein klimaneutraler Gebäudebestand bis zum Jahr 2045.

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt und Kassel erwirtschaftete voriges Jahr einen Überschuss von rund 57,1 Millionen Euro und damit etwa genau so viel wie 2020. Sie besitzt über 59.000 Wohnungen an 115 Standorten, im Schnitt kostet die Kaltmiete 6,28 Euro pro Quadratmeter.