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Wirtschaft Mutmaßliche Anlagebetrüger schweigen zu Prozessbeginn
Mehr Hessen Wirtschaft Mutmaßliche Anlagebetrüger schweigen zu Prozessbeginn
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16:21 08.03.2021
Ein Justizmitarbeiter schließt die Tür zu einem Verhandlungssaal.
Ein Justizmitarbeiter schließt die Tür zu einem Verhandlungssaal. Quelle: Patrick Pleul/zb/dpa/Symbolbild
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Frankfurt/Main

Nach Erkenntnissen der Ermittler wurden in fingierten Prospekten Renditen von bis zu 25 Prozent versprochen. Tatsächlich habe keine der angepriesenen Schweizer Immobilien als Renditeobjekt existiert. Der Gesamtschaden für die 45 betrogenen Anleger summierte sich der Anklage zufolge auf rund 435 000 Euro. Als höchsten Einzelschaden stellte die Staatsanwaltschaft den Verlust von 40 000 Euro fest.

Am ersten Verhandlungstag äußerten sich die beiden Angeklagten nicht zu den Vorwürfen. Die Wirtschaftsstrafkammer hat sieben weitere Verhandlungstage bis Anfang Mai terminiert (Az.: 7580 Js 250607/11). Unter anderem sollen alle Geschädigten als Zeugen vernommen werden.

Ursprünglich war auch noch ein Rechtsanwalt mitangeklagt, der für die Vertragsentwürfe zuständig gewesen sein soll. Das Verfahren gegen den Juristen wurde zwischenzeitlich gegen eine Geldauflage eingestellt.

© dpa-infocom, dpa:210308-99-738700/2

dpa