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Wirtschaft Mieten in Einkaufsstraßen: München vor Berlin und Frankfurt
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11:35 29.01.2020
Die Kaufingerstraße in der Innenstadt spiegelt sich in der großen Glasscheibe eines Kaufhaus. Quelle: Peter Kneffel/dpa/Archivbild
Frankfurt/Main

Auch 2020 dürften sich die Mieten kaum ändern, sagte JLL-Experte Dirk Wichner. Trotz des boomenden Online-Handels blieben Innenstädte attraktiv, was auch das Weihnachtsgeschäft bewiesen habe.

Die höchsten Mieten werden laut der am Mittwoch veröffentlichten JLL-Studie in München fällig: In der Kaufingerstraße und am Marienplatz mussten Einzelhändler im zweiten Halbjahr bei Neuvermietungen bis zu 360 Euro pro Quadratmeter zahlen. Bei den untersuchten ebenerdigen Objekten mit 100 Quadratmetern und Fensterfront bedeutet das eine Monatsmiete von 36 000 Euro.

Auf Platz zwei lag die Berliner Tauentzienstraße (330 Euro/Quadratmeter Spitzenmiete), gefolgt von der Zeil in Frankfurt (310), der Düsseldorfer Königsallee (290) und der Spitalerstraße in Hamburg (280). Etwas günstiger waren die Königstraße in Stuttgart (270) und die Schildergasse in Köln (250). Deutlich billiger war Leipzig, wo bis zu 120 Euro je Quadratmeter verlangt wurden.

Allgemein gebe es eine wieder steigende Nachfrage nach Ladenflächen in kleinen und mittleren Städten, schrieb JLL. In den vergangenen Jahren hätten sie unter dem Boom des Online-Handels und der Anziehungskraft der Großstädte gelitten, nun seien Produkte und Betreiber aus der Region wieder gefragt - auch wegen des wachsenden Umweltbewusstseins. Zudem seien in kleineren Städten Konzepte auf Flächen möglich, die in Metropolen unbezahlbar wären.

dpa

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