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Wirtschaft Metall- und Elektroindustrie rechnet mit weiterem Jobabbau
Mehr Hessen Wirtschaft Metall- und Elektroindustrie rechnet mit weiterem Jobabbau
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11:38 04.06.2021
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Frankfurt/Main

"Durch die Rezession ab 2019 und die hinzukommende Pandemie ab 2020 mussten viele Unternehmen Stellen abbauen", erläuterte Hessenmetall-Vorstandsvorsitzender Wolf Matthias Mang. In den vergangenen drei Jahren habe die Branche so mehr als 15.000 Beschäftigte verloren.

"Wir müssen so schnell es geht auf einen stabilen Wachstumspfad zurückkehren, um diesen bitteren Abwärtstrend zu stoppen", sagte Mang laut Mitteilung. Die Politik müsse den Unternehmen Perspektiven aufzeigen und neue Belastungen vermeiden.

Angesichts gestiegener Nachfrage hellte sich die Stimmung in den Unternehmen im Frühjahr deutlich auf. Inzwischen beurteilt fast jede zweite Firma die wirtschaftliche Lage wieder als "gut". Die Unternehmen verbuchten den Angaben zufolge in den ersten drei Monaten des Jahres ein Auftragsplus von rund 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, der teilweise bereits von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie belastet war. Allerdings herrscht bei den 147 befragten Unternehmen weitgehend Unsicherheit, ob der Aufwärtstrend anhält.

© dpa-infocom, dpa:210604-99-859941/2

dpa