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Wirtschaft Lufthansa verzichtet 2019 auf Wachstum bei Eurowings
Mehr Hessen Wirtschaft Lufthansa verzichtet 2019 auf Wachstum bei Eurowings
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12:39 30.04.2019
Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Eurowings startet. Quelle: Sebastian Gollnow/Archivbild
Frankfurt/Main

Zuletzt hatte der Vorstand noch eine Steigerung um zwei Prozent geplant.

Die eingedampften Pläne sollen helfen, im kommenden Sommer einen stabilen Flugbetrieb zu gewährleisten, erklärte Finanzchef Ulrik Svensson. 2018 hatte Eurowings wie andere Airlines wegen der Engpässe bei den Fluglotsen und eigener Probleme mit vielen Verspätungen und Flugausfällen zu kämpfen gehabt.

Im laufenden Jahr soll auch der Verkauf der früheren Air-Berlin-Tochter LG Walter die Flotte vereinheitlichen und die Prozesse optimieren. Eurowings strebt an, pro Standort nur noch mit jeweils einem ihrer diversen Flugbetriebe präsent zu sein. Für das laufende Jahr wird eine Verbesserung der operativen Marge (bereinigtes Ebit) von -5,5 Prozent (2018) auf die Nullmarke erwartet. Für die Cateringsparte LSG Sky Chefs hat der Vorstand einen formalen Verkaufsprozess für das Unternehmen als Ganzes oder in Teilen gestartet. Details wurden nicht genannt.

Unterdessen drückt der gestiegene Ölpreis bei Europas größter Fluggesellschaft stärker auf den Gewinn als gedacht. Die Treibstoffkosten dürften in diesem Jahr auf 6,8 Milliarden Euro klettern, schätzt der Vorstand. Im ersten Quartal flog die Lufthansa wegen der höheren Treibstoffrechnung und gesunkener Ticketpreise tief in die roten Zahlen. Der Nettoverlust stieg von 39 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 342 Millionen Euro. Eckdaten hatte der Konzern bereits Mitte April vorgelegt.

Im zweiten Quartal sollen die Ticketpreise aber wieder anziehen. Für das Gesamtjahr erwartet das Management daher weiterhin, dass der Umsatz des Konzerns um 4 bis 6 Prozent steigt. Von jedem eingenommenen Euro sollen 6,5 bis 8,0 Cent als operativer Gewinn beim Unternehmen hängenbleiben.

dpa

Die Verbraucherpreise in Hessen haben im April deutlich angezogen. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, lag die Jahresteuerungsrate bei 1,8 Prozent.

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Angestellte Friseure müssen in Hessen für ihre Arbeit mindestens einen Stundenlohn von 9,72 Euro erhalten. Für erfahrene Fachkräfte ist ein Stundenlohn von mindestens 11,22 Euro vorgesehen.

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Die Deutsche Börse hat im ersten Quartal trotz eines eher mauen Umfelds deutlich mehr verdient. Der um Sondereffekte wie Kosten für den Stellenabbau und Übernahmen bereinigte Gewinn sei um acht Prozent auf fast 292 Millionen Euro geklettert, teilte der im Dax gelistete Börsenbetreiber am Montag in Frankfurt mit.

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