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Wirtschaft Lufthansa-Chef hält Alitalia-Frist für unrealistisch
Mehr Hessen Wirtschaft Lufthansa-Chef hält Alitalia-Frist für unrealistisch
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13:19 07.11.2019
Frankfurt/Rom

Spohr wiederholte die Aussage, dass Lufthansa nur in eine restrukturierte Alitalia investieren würde.

Man sei aber auf dem zweitgrößten Auslandsmarkt der Lufthansa weiterhin an einer kommerziellen Zusammenarbeit interessiert, sagte Spohr. Lufthansa sei im Unterschied zu den Wettbewerbern in allen Zielmärkten der Alitalia stark vertreten. Das eröffne eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Zusammenarbeit.

Alitalia ist seit Mai 2017 insolvent und wird mit staatlichen Überbrückungskrediten in der Luft gehalten. Vorgesehen war, dass die Staatsbahn FS und der private Infrastruktur-Konzern Atlantia gemeinsam mit der US-Airline Delta und dem italienischen Finanzministerium die Alitalia übernehmen. Die bereist mehrfach verlängerte Frist zur Rekapitalisierung läuft aktuell bis zum 21. November.

dpa

Bei den anstehenden Gesprächen mit den verschiedenen Flugbegleiter-Gewerkschaften strebt Lufthansa-Chef Carsten Spohr einen einheitlichen Tarifvertrag an. Es könne auch bei der Lufthansa-Kerngesellschaft nur einen Tarifvertrag geben, sagte er am Donnerstag.

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Das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht (OVG) hat die Verpflichtung von Opel bestätigt, mehrere Diesel-Modelle im Zuge des Abgasskandals umgehend zurückzurufen.

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Die Kabinengewerkschaft Ufo zeigt sich bereit, mit der Lufthansa in Gespräche über eine Schlichtung des laufenden Tarifkonflikts einzutreten. Man werde die von Arbeitsdirektorin Bettina Volkens angeregten Gespräche über das Wochenende wahrnehmen, erklärte ein Ufo-Vertreter am Donnerstag.

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