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Wirtschaft Landwirte halten Grundwasserschutz-Gebiete für zu groß
Mehr Hessen Wirtschaft Landwirte halten Grundwasserschutz-Gebiete für zu groß
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09:11 02.02.2020
Wiesbaden

"Das Hauptproblem ist die unverhältnismäßig große Ausdehnung der Gebiete und die Reduzierung der Düngung dort auf 20 Prozent unter Bedarf", sagte Bernd Weber, Sprecher des Hessischen Bauernverbands auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Bereits seit Monaten demonstrieren Landwirte gegen die Schutzzonen, die in der Diskussion oft als "rote Gebiete" bezeichnet werden.

Laut dem hessischen Umweltministerium wurden in Hessen 20 Prozent der Landesfläche als gefährdete Gebiete ausgewiesen. Neben größeren Flecken in Nordhessen sind vor allem das Rhein-Main-Gebiet und Südhessen betroffen. Auf Druck der EU-Kommission arbeitet Deutschland an einer Verschärfung bestehender Regelung, um Strafzahlungen zu vermeiden. Ziel ist ein besserer Grundwasserschutz. Die Landwirte werfen den Behörden unter anderem vor, durch zu wenige Messstellen zu große Gebiete unter Schutz gestellt zu haben und vor allem dort zu messen, wo hohe Nitratwerte erwartbar seien.

dpa

Ein von der Stadt Mainz verhängtes Diesel-Fahrverbot hat Auswirkungen für hessische Autofahrer. Von 1. Juli 2020 an dürften sowohl Diesel-Fahrzeuge bis Klasse 5 als auch ältere Benziner (Euronorm 1 und 2) auf einem Teil der Rheinachse nicht mehr fahren, sagte Verkehrsdezernentin Katrin Eder (Grüne) am Freitag in Mainz.

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Beschäftigte des Autozulieferers Continental haben erneut gegen den geplanten Stellenabbau am Standort Babenhausen protestiert. Nach Angaben der IG Metall beteiligten sich am Freitag rund 1000 Mitarbeiter auf dem Werksgelände an einer Menschenkette.

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Der Tarifkonflikt zwischen Lufthansa und der Gewerkschaft Ufo soll nun in einer Schlichtung gelöst werden. Die zerstrittenen Parteien brauchten drei Streikwellen und monatelange Verhandlungen, um sich auf die Regeln nur für diesen Prozess zu einigen.

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