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Wirtschaft Kühne-Hörmann: höhere Haftungsgrenzen für Reiseveranstalter
Mehr Hessen Wirtschaft Kühne-Hörmann: höhere Haftungsgrenzen für Reiseveranstalter
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16:18 06.11.2019
Eva Kühne-Hörmann (CDU), Justizministerin des Landes Hessen. Quelle: Arne Dedert/dpa/Archivbild
Wiesbaden

"Insbesondere, wenn große Reiseveranstalter pleitegehen, riskieren wir, dass sehr viele Kunden ihr Geld nicht zurückerhalten", erklärte sie vor der Herbstkonferenz der Justizminister, die am Donnerstag in Berlin beginnt. "Der Urlaub ist gerade für Familien mit Kindern das Highlight des Jahres."

In einer Vorlage auf Initiative Bayerns heißt es, die bislang geltende Begrenzung der Haftung bei Insolvenz auf 110 Millionen Euro pro Geschäftsjahr sei nicht mehr zeitgemäß. Sollten die Justizminister der Vorlage zustimmen, so würden sie die Bundesregierung auffordern zu prüfen, welche Anhebung dieser Summe erforderlich wäre, um einen wirksamen und umfassenden Schutz der Reisenden rasch zu gewährleisten. Zuvor hatte der "Focus" darüber berichtet.

Die Kunden von Thomas Cook hätten von einer solchen Initiative nichts, sondern allenfalls die Opfer zukünftiger Insolvenzen von Reiseunternehmen. Im Fall von Thomas Cook wird die versicherte Haftungssumme nicht ausreichen, um alle Forderungen zu erfüllen. Viele Kunden werden damit zumindest auf einem Teil ihrer Kosten sitzenbleiben, obgleich sie keine Leistungen erhalten haben.

dpa

Das hessische Landesarbeitsgericht will noch an diesem Mittwoch über die Berufung der Lufthansa im Fall des geplanten Flugbegleiterstreiks verhandeln. Der Termin wurde für 17.00 Uhr festgesetzt, wie die Justiz mitteilte.

06.11.2019

Der Flughafenbetreiber Fraport bereitet sich auf einen Streik der Flugbegleiter bei Lufthansa ab Donnerstag vor. Passagiere an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt würden in diesem Fall frühzeitig informiert, sagte Fraport-Vorstandschef Stefan Schulte am Mittwoch bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das dritte Quartal.

06.11.2019

Die Deutsche Bank will die Mehrheit ihrer Privatkunden weiterhin nicht mit Negativzinsen belasten. Deutschlands größtes Geldhaus werde die Kosten für negative Zinsen nicht an durchschnittliche Privatkunden weitergeben, bekräftigte Konzernvize Karl von Rohr am Mittwoch bei einer Konferenz in Frankfurt.

06.11.2019