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Wirtschaft Kahlschlag im Taunus soll Borkenkäfer bremsen
Mehr Hessen Wirtschaft Kahlschlag im Taunus soll Borkenkäfer bremsen
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07:30 22.04.2020
Bäume liegen auf einem Waldstück. Quelle: Andreas Arnold/dpa/Archivbild
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Wehrheim

Ziel der Holzernte sei es, vor der neuen Brutsaison so zumindest einen Teil der Käfer zu beseitigen.

Das Waldstück liegt bei Wehrheim-Obernhain (Hochtaunuskreis) in der Nähe des Freilichtmuseums Hessenpark. Es ist laut Hessen Forst etwa 350 bis 400 Hektar groß. In Teilen musste der Wald dort komplett abgeholzt werden. "Die Waldgebiete im Taunus leiden stark unter der Trockenheit der letzten beiden Jahre, aber auch noch unter den Folgen des Sturms Friederike im Frühjahr 2018", erklärte Sundermann. Aufgrund des Wassermangels seien die Fichten eine leichte Beute für die Borkenkäfer. Die Bäume seien geschwächt und können sich nicht gegen die einbohrenden Käfer wehren. Nahezu alle Fichtenbestände in der Region seien von Borkenkäfern befallen.

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Geld bringt die Holzernte im Taunus nicht: "Finanziell ist die Aufarbeitung der Borkenkäferfichten völlig uninteressant." Aufgrund der großen Mengen sei der europäische Holzmarkt völlig gesättigt.

dpa

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