Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wirtschaft K+S schließt Verkauf von amerikanischem Salzgeschäft ab
Mehr Hessen Wirtschaft K+S schließt Verkauf von amerikanischem Salzgeschäft ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:24 03.05.2021
Blick auf das Logo des Kali- und Salzproduzenten K+S.
Blick auf das Logo des Kali- und Salzproduzenten K+S. Quelle: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild
Anzeige
Kassel

Damit erhalten die Hessen etwas mehr Geld als avisiert. Bislang war die Rede von 2,5 Milliarden Euro.

Das Geld wird den Angaben zufolge vollständig zur schrittweisen Verringerung der Schulden verwendet. Die Nettofinanzverbindlichkeiten betrugen Ende 2020 rund 3,2 Milliarden Euro - dabei sind bestimmte Leasingverbindlichkeiten, Pensionsrückstellungen und langfristige Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen bereits ausgeklammert. Inklusive dieser Posten hatte das Unternehmen Ende des vergangenen Jahres Nettoschulden von rund 4,7 Milliarden Euro.

Die Kasseler hatten wegen des Neubaus eines Kaliwerks in Kanada, einer Flaute auf dem Düngermarkt sowie Produktionsproblemen in Deutschland infolge mangelnder Abwasser-Entsorgungsmöglichkeiten hohe Schulden angehäuft. Zuletzt lief es aber wieder besser. Der Düngermarkt ist im Aufwind, und die Entsorgungsprobleme zumindest im Moment kein großes Thema mehr.

Über die Geschäftsentwicklung und den Stand des Schuldenabbaus wird Vorstandschef Burkhard Lohr am 11. Mai zur Vorlage der Zahlen für das erste Quartal berichten.

© dpa-infocom, dpa:210503-99-445929/2

dpa