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Wirtschaft Jahresinflation in Hessen bei 3,1 Prozent
Mehr Hessen Wirtschaft Jahresinflation in Hessen bei 3,1 Prozent
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11:06 06.01.2022
Viele Eurobanknoten stecken in einer Geldbörse.
Viele Eurobanknoten stecken in einer Geldbörse. Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration
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Wiesbaden

Es war der höchste Stand seit 1993 mit damals 4,1 Prozent. Im Corona-Krisenjahr 2020 waren die Verbraucherpreise im Schnitt um 0,4 Prozent gestiegen.

Vor allem für Energie mussten Verbraucherinnen und Verbraucher 2021 deutlich tiefer in die Tasche greifen als im Schnitt des Vorjahres. Sie verteuerte um 11,5 Prozent. Neben der gestiegenen Nachfrage im Zuge der weltweiten Konjunkturerholung wirkte sich auch die Anfang 2021 bundesweit eingeführte CO2-Abgabe aus.

Besonders drastisch verteuerten sich Heizöl (43 Prozent) und Sprit (23,7 Prozent). Ohne Berücksichtigung der gesamten Energie hätte die Inflationsrate in Hessen 2021 bei 2,1 Prozent gelegen.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich im vergangenen Jahr durchschnittlich um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vor allem Gemüse (5,5 Prozent) und Speisefette und -öle (4,9 Prozent) verteuerten sich deutlich.

Um der deutschen Wirtschaft in der Corona-Krise Schub zu geben, hatte der Bund die Mehrwertsteuer vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020 gesenkt. Seit Januar 2021 gelten wieder die regulären Steuersätze. Waren und Dienstleistungen werden also tendenziell wieder teurer.

Die monatlich gemessene Inflationsrate war im Laufe des vergangenen Jahres schrittweise gestiegen: Im Dezember lag sie in Hessen bei 5,4 Prozent und damit deutlich über dem Jahresdurchschnitt.

© dpa-infocom, dpa:220106-99-610694/3

dpa