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Wirtschaft Immobilienpreise steigen weiter: Süden teurer als Norden
Mehr Hessen Wirtschaft Immobilienpreise steigen weiter: Süden teurer als Norden
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16:49 09.01.2020
Ein Neubaugebiet. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
Wiesbaden

Ursache für die steigenden Preise sei vor allem die anhaltende Niedrigzinspolitik. Allerdings seien die Verkaufszahlen landesweit aufgrund mangelnder Angebote rückläufig.

"In der Entwicklung der letzten zehn Jahre zeigt sich, dass seit der Finanzkrise in den Jahren 2008/2009 die Nachfrage nach Immobilien in allen Bereichen gestiegen ist", hieß es in der Mitteilung.

Für frei stehende Einfamilienhäuser waren im Süden im Schnitt 427 000 Euro fällig (2018: 392 000 Euro). In Nordhessen erhöhte sich der Preis von 192 000 Euro im Jahr 2018 auf 211 000 Euro. Neugebaute Eigentumswohnungen kosteten im Süden durchschnittlich 4950 Euro pro Quadratmeter (2018: 4 300 Euro), im Norden waren es 3 100 Euro (2018: 2 950 Euro).

Im südlichen Hessen kosteten Wohnbaugrundstücke im Schnitt 390 Euro pro Quadratmeter, was in etwa dem Vorjahreswert entspricht. Im Fünfjahresvergleich stieg der Preis von 305 Euro pro Quadratmeter demnach rund 28 Prozent an. Im Norden stagnierte der Durchschnittspreis dagegen im Fünfjahresvergleich bei etwa 85 Euro. Der Quadratmeterpreis für Gewerbeflächen betrug im Süden im Schnitt 140 Euro, in der nördlichen Landeshälfte waren es nur 40 Euro.

Der ZGGH erhebt seine Daten auf Basis von Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse, in denen alle tatsächlich realisierten und notariell beurkundeten Kaufverträge anonymisiert erfasst werden.

dpa

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