Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wirtschaft Immer mehr Widerstand gegen geplante Stromautobahn Ultranet
Mehr Hessen Wirtschaft Immer mehr Widerstand gegen geplante Stromautobahn Ultranet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:28 07.09.2018
Die Luftaufnahme zeigt eine Hochspannungsleitung, die den Ort Urbar überquert und ins Rheintal führt. Quelle: Thomas Frey
Urbar

Ultranet soll nach Auskunft des Netzbetreibers Amprion 2023 in Betrieb gehen - mit Kosten von einer Milliarde Euro. Erstmals in Deutschland sollen dabei im Zuge der Energiewende an einer schon bestehenden Höchstspannungsleitung mit Wechselstrom zusätzlich Kabel für Gleichstrom montiert werden.

Laut dem Aktionsbündnis Ultranet, in dem sich 18 Bürgerinitiativen gegen die hybride Stromautobahn zusammengeschlossen haben, befürchten tausende Anwohner gesundheitsgefährdende Wechselwirkungen. Bürgerinitiativen in Hessen berufen sich auf Berichte und Gutachten für den Bundestag oder die Bundesnetzagentur: Demnach werde vor Kopfschmerzen, Alzheimer und Krebs sowie Störungen von Herzschrittmachern gewarnt. Das Aktionsbündnis fordert bei Wohngebieten eine Erdverkabelung der neuen Gleichstromleitung oder weiter entfernte Alternativtrassen - und droht: "Wir beschreiten den Klageweg, wenn unseren Forderungen nicht nachgegeben wird".

Die Bundesnetzagentur sowie die Netzbetreiber Amprion und TransnetBW verneinen gesundheitliche Gefahren: Auch bei einer Hybridleitung müssten die Grenzwerte für elektrische und magnetische Felder eingehalten werden. Zwar könne es technische Wechselwirkungen geben. Mit Blick auf den Strahlenschutz hätten Gleich- und Wechselstrom an denselben Masten jedoch wenig miteinander zu tun. Das Aktionsbündnis Ultranet sorgt sich nach eigenen Angaben indes nicht um elektrische Strahlen, sondern um mögliche gesundheitliche Gefahren durch sogenannte Korona-Ionen, "für die es eben keine Grenzwerte gibt".

dpa

Zinstief und hohe Regulierungskosten zwingen Deutschlands Volks- und Raiffeisenbanken zu weiteren Zusammenschlüssen. "Für das laufende Jahr sind uns 24 Fusionsabsichten gemeldet", teilte der Vorstandsvorsitzende des Genossenschaftsverbandes, Ralf W.

06.09.2018

Die hessische Landesregierung hat noch nicht entschieden, ob sie gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts für ein Dieselfahrverbot in Frankfurt juristisch vorgehen wird.

06.09.2018

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat das Urteil zu Diesel-Fahrverboten in Frankfurt am Main begrüßt und sieht nun die Bundesregierung in der Pflicht. Ob Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) mit seinem Wunsch nach einer gesetzlichen Grundlage für Hardware-Nachrüstungen an älteren Dieselautos Kanzlerin Angela Merkel (CDU) überzeuge, könne den Ausgang der Landtagswahl in Hessen Ende Oktober beeinflussen, erklärte DUH-Chef Jürgen Resch am Donnerstag.

06.09.2018