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Wirtschaft Hilfen der WIBank für Firmen wegen Ukraine-Krieg in Aussicht
Mehr Hessen Wirtschaft Hilfen der WIBank für Firmen wegen Ukraine-Krieg in Aussicht
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10:39 06.04.2022
Tarek Al-Wazir (Bündnis90/Die Grünen), Wirtschaftsminister von Hessen.
Tarek Al-Wazir (Bündnis90/Die Grünen), Wirtschaftsminister von Hessen. Quelle: Andreas Arnold/dpa/Archivbild
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Mit der WIBank sehe man sich gewappnet für die Bewältigung der Ukraine-Krise. Man prüfe gemeinsam mit der Förderbank, "wie wir entsprechende Hilfen für Unternehmen auf den Weg bringen können".

Im zweiten Corona-Jahr steigerte das Förderinstitut des Landes Hessen sein Neugeschäft gegenüber dem Vorjahr leicht um rund 200 Millionen Euro auf 3,4 Milliarden Euro. Dazu trugen vor allem gestiegene Bewilligungen im Mietwohnungs- und Städtebau, erhöhte Infrastrukturfinanzierungen und eine höhere Breitbandförderung bei. "Die Ereignisse der letzten Monate und Wochen machen deutlich, wie wichtig es ist, schnell und adäquat auf neue Entwicklungen und Rahmenbedingungen reagieren zu können", sagte Gottfried Milde, Sprecher der Geschäftsleitung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WIBank).

Mit seinen Angeboten unterstütze das Institut Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen dabei, große Transformationsthemen wie Digitalisierung oder Nachhaltigkeit aktiv voranzutreiben. Den Angaben zufolge sank der Bedarf an coronabedingter Förderung im vergangenen Jahr, während die Nachfrage nach regulärer Wirtschaftsförderung deutlich stieg. In den beiden vergangenen Jahren unterstützte die WIBank die Wirtschaft in Hessen mit Corona-Hilfen von insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro. Das gesamte Fördervolumen blieb 2021 mit 23,5 Milliarden Euro nahezu konstant (Vorjahr 23,6 Mrd.).

© dpa-infocom, dpa:220406-99-815920/2

dpa