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Wirtschaft Hessens Landwirte ernten weniger Getreide
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13:43 28.08.2020
Ein Mähdrescher fährt über ein Feld und erntet Weizen.
Ein Mähdrescher fährt über ein Feld und erntet Weizen. Quelle: Tom Weller/dpa/Archivbild
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Friedrichsdorf

Die Erntemenge sei einerseits wegen gesunkener Erträge je Hektar zurückgegangen, andererseits weil sich die Getreideanbaufläche um rund sechs Prozent auf 283 905 Hektar verringert habe. Bei den Zahlen zum Ernteergebnis stützte sich Schmal auf vorläufige Angaben des Statistischen Landesamtes.

Im Durchschnitt ernteten die Landwirte 6,85 Tonnen Getreide je Hektar, 4,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Die größten Einbußen gab es demnach bei der Wintergerste (minus 13 Prozent). Verantwortlich dafür sei neben der Trockenheit auch Spätfrost gewesen, der die Blüten geschädigt habe. Beim Winterweizen lag der Ertrag mit im Schnitt 7,87 Tonnen pro Hektar um ein Prozent höher als 2019 - er konnte dem Verband zufolge von den Regenfällen in Mai und Juni profitieren.

Das wichtigste Getreide in Hessen ist der Winterweizen. Das am zweitstärksten verbreitete Getreide ist nach Angaben des Statistischen Landesamtes die Gerste.

dpa