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Wirtschaft Hessens Handelsbeziehungen mit den USA stabil
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13:04 26.05.2020
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Wiesbaden

Die Einfuhren legten um 14,6 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zu. Die USA waren im vergangenen Jahr der wichtigste Handelspartner für Hessen.

Für die verschiedenen Erzeugnisse zeigte sich nach Angaben der Wiesbadener Behörde aber ein heterogenes Bild. Die hessischen Exporte in die USA von Fahrzeugen, Fahrzeugteilen und -zubehör seien im Vergleich zu März 2019 um 15,1 Prozent gestiegen. Mit einem Zuwachs von 7,1 Prozent habe sich auch die Ausfuhr von chemischen und pharmazeutischen Gütern positiv entwickelt. Der Warenwert exportierter Maschinen sei dagegen um 29,4 Prozent und bei den Eisen- sowie Metallwaren um 10,0 Prozent gesunken.

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Der Anstieg der Importe aus den USA habe etwa an der erhöhten hessischen Nachfrage nach elektrotechnischen Erzeugnissen gelegen, teilte das Landesamt mit. Diese seien im Vergleich zum März 2019 um 39,2 Prozent geklettert. Der importierte Warenwert von Eisen- und Metallwaren habe um 14,2 Prozent zugelegt. Die Einfuhren von Fahrzeugen, Fahrzeugteilen und -zubehör seien um 5,7 Prozent gestiegen.

Im Vergleich zum Vormonat Februar seien die Ausfuhren zwar um 4,5 Prozent zurückgegangen. Aus diesem Rückgang lasse sich aber kein eindeutiger Corona-Effekt ableiten, weil auch 2019 ein Rückgang von Februar auf März (minus 4,1 Prozent) verzeichnet worden sei, erklärten die Statistiker. Der Warenwert der Einfuhren sei im März zum Vormonat Februar um 5,3 Prozent nach oben gegangen. Im Vorjahr 2019 waren die Importe von Februar auf März noch um 17,4 Prozent gesunken.

dpa

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