Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wirtschaft Haushaltssperre verzögert Zukauf von Fresenius Medical Care
Mehr Hessen Wirtschaft Haushaltssperre verzögert Zukauf von Fresenius Medical Care
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:43 29.01.2019
Das Firmenlogo ist am Firmensitz von Fresenius in Bad Homburg an einem Gebäude zu sehen. Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv
Bad Homburg

Grund sei, dass sich die Prüfung des geplanten Zukaufs durch die US-Kartellbehörde FTC wegen der Haushaltssperre verzögert habe. Die verlängerte Frist ende, wenn die FTC 60 aufeinander folgende Tage normal gearbeitet habe, spätestens aber am 6. August.

FMC habe sich zudem verpflichtet, bei Freigabe der Übernahme das Geschäft mit Blutschlauchsystemen von NxStage an die nordhessische Medizintechnik-Firma B. Braun Medical zu verkaufen.

Fresenius Medical Care hatte im August 2017 verkündet, NxStage für rund 2 Milliarden Dollar (rund 1,7 Mrd Euro) zu übernehmen und wollte den Zukauf ursprünglich im vergangenen Jahr abschließen. Mit dem Deal setzt FMC vor allem auf den wachsenden Markt der Heimdialyse, auf den sich NxStage spezialisiert hat. Die Blutwäsche zu Hause ist für nierenkranke Patienten komfortabler verglichen mit mehrstündigen Behandlungen in einem Dialysezentrum mehrmals pro Woche.

US-Präsident Donald Trump und die Demokraten hatten ihren Haushaltsstreit am Wochenende vorerst beendet. Er hatte sich um die Finanzierung einer Mauer an der Grenze zu Mexiko entzündet und war der längste der US-Geschichte. In der Folge blieben Bundesbehörden wochenlang geschlossen.

dpa

Der Pharma- und Chemiekonzern Merck verlagert erneut Hunderte Stellen ins kostengünstigere Ausland. Das Unternehmen bündle und standardisiere zentrale Dienste für Personal, IT, Einkauf und Finanzen, teilte die Merck KGaA am Dienstag der Deutschen-Presse Agentur mit.

29.01.2019

Biotest zählt zu den wenigen Arzneifirmen in Europa, die aus Blutplasma Medikamente gegen Immunschwächen, Gerinnungsstörungen und für schwere Operationen herstellen. Unter seinem neuen chinesischen Eigner hat das Unternehmen große Pläne.

28.01.2019

Die Fluggesellschaft Ryanair muss der Deutschen Flugsicherung (DFS) endgültig eine knappe halbe Million Euro zahlen, weil sie es beim Startgewicht ihrer Flugzeuge nicht so genau genommen hat.

25.01.2019