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Wirtschaft Hagelschäden auf den Feldern halten sich bislang in Grenzen
Mehr Hessen Wirtschaft Hagelschäden auf den Feldern halten sich bislang in Grenzen
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06:17 08.07.2019
Frankfurt/Main

In diesem Jahr habe es bislang "punktuelle" Schäden auf den Äckern gegeben, insgesamt aber deutlich weniger als 2018. Damals wurden bis Mitte Juli rund 700 Hagelschäden auf einer Fläche von 8700 Hektar gemeldet, wie Weber berichtete.

Die Vereinigte Hagelversicherung hat nach eigenen Angaben in diesem Jahr bundesweit bislang rund 40 Millionen Euro wetterbedingte Schäden auf landwirtschaftlichen oder gartenbaulichen Flächen reguliert. Auf die Bezirksdirektion Gießen, die für Hessen, Teile von Rheinland-Pfalz sowie Thüringen zuständig ist, entfielen knapp zwei Millionen Euro. Das entspricht etwa 3000 einzelnen Feldstücken, wie Sprecher Daniel Rittershaus erläuterte. Betroffen waren demnach vor allem Nordhessen bei Korbach, Twistetal oder Bad Arolsen - "allerdings bei weitem nicht so intensiv wie im Vorjahr.

Eine abschließende Bilanz ist das noch nicht, denn: "Erfahrungsgemäß ist der Juli der Monat mit dem höchsten Schadenpotenzial", sagte Rittershaus. Gerade bei dreschreifen Ackerfrüchten wie Raps oder Getreide reiche schon ein kleinerer Hagelschlag, um die Schoten oder Ähren zu zerstören. "Was im Mai nur leichte Schäden verursacht, kann im Juli kurz vor der Ernte bis zum Totalschaden führen."

Bei der Vereinigten Hagelversicherung sind nach eigenen Angaben europaweit rund 5,3 Millionen Hektar Fläche mit 9,4 Milliarden Euro versichert. Dem Bauernverband zufolge ist eine Hagelversicherung freiwillig, viele Landwirte entschieden sich aber dafür.

dpa

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