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Wirtschaft Gutachter: Immobilien in Hessen bleiben gefragt
Mehr Hessen Wirtschaft Gutachter: Immobilien in Hessen bleiben gefragt
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13:42 24.07.2020
Die Bankentürme der Innenstadt ragen über den Wohnhäusern des Stadtteils Sachsenhausen in die Höhe. Quelle: Boris Roessler/dpa/Archivbild
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Frankfurt/Main

Dafür werteten die Experten notariell beurkundete Kaufverträge aus.

In dem am Freitag erschienen Bericht haben die Gutachter rund 68 000 Kaufverträge registriert, allein rund 5000 davon mit einem Umsatz von knapp 7,4 Milliarden Euro entfielen auf Frankfurt. Damit stand die Mainmetropole für fast 30 Prozent aller Immobilienerlöse in Hessen.

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Das trug auch zum großen Nord-Süd-Gefälle im Land bei. Vorn beim Umsatz lagen erwartungsgemäß die kreisfreien Städte und Landkreise des Rhein-Main-Gebietes: Auf Frankfurt folgten der Landkreis Offenbach und die Stadt Wiesbaden mit je 1,8 Milliarden Euro. Auf den hinteren Rängen standen dagegen die Landkreise Werra-Meißner mit 138 Millionen Euro und Vogelsberg mit 151 Millionen Euro Umsatz.

Wer sich ein Haus oder eine Wohnung kaufen wollte, musste erneut mehr Geld aufbringen: Ein gebrauchtes, freistehendes Einfamilienhaus in Hessen wechselte 2019 für durchschnittlich 390 000 Euro den Besitzer. Im Vorjahr waren es noch 360 000 Euro. Neue Eigentumswohnungen kosteten rund 3 600 Euro pro Quadratmeter (2018: 3 500 Euro). Eine gebrauchte Eigentumswohnung war für gut 2 200 Euro pro Quadratmeter zu haben nach 2 000 Euro je Quadratmeter im Vorjahr.

Ob sich der Preisanstieg in der Corona-Krise fortsetze, bleibe abzuwarten, erklärte ZGGH-Leiter Klaus-Peter Weis. Alles deute darauf hin, dass der hessische Immobilienmarkt angespannt bleibe.

dpa