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Wirtschaft Fresenius empfiehlt Mitarbeitern in Region Wuhan Home-Office
Mehr Hessen Wirtschaft Fresenius empfiehlt Mitarbeitern in Region Wuhan Home-Office
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16:30 28.01.2020
Der Schriftzug "Fresenius" prangt an einem neuen Gebäude der Konzernzentrale der Fresenius SE & Co. KGaA.
Der Schriftzug "Fresenius" prangt an einem neuen Gebäude der Konzernzentrale der Fresenius SE & Co. KGaA. Quelle: Arne Dedert/dpa/Archivbild
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Bad Homburg

Die Beschäftigten vor Ort seien für Notfallpläne sensibilisiert worden. Fresenius habe am Standort Wuhan mehr als 50 Mitarbeiter. In der abgeriegelten chinesischen Metropole war das Coronavirus erstmals aufgetreten.

Derzeit gebe es keine Verbote für Dienstreisen von Fresenius-Beschäftigten nach China, sagte ein Sprecher des Bad Homburger Dax-Konzerns weiter. "Allerdings empfehlen wir, nicht dringend notwendige Dienstreisen nach Möglichkeit nicht anzutreten oder zu verschieben." Mitarbeiter, die etwa aus China zurückkehrten, sollten im Zweifel ärztlichen Rat beanspruchen. Der Konzern beobachte die Lage genau und stehe im Austausch mit den Behörden.

Auswirkungen des Coronavirus auf das laufende Geschäft sieht Fresenius kaum. Es gebe derzeit "keine nennenswerten Einschränkungen in der Produktion unserer in China hergestellten Produkte", hieß es. Fresenius mit mehr als 290 000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen weltweit betreibt Krankenhäuser, bietet Behandlungen für chronisch Nierenkranke an und verkauft in der Sparte Kabi Flüssigmedizin, Infusionen und Transfusionen.

dpa