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Wirtschaft Fraport legt Zahlen in schweren Zeiten vor
Mehr Hessen Wirtschaft Fraport legt Zahlen in schweren Zeiten vor
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02:33 13.03.2020
Eine Passagiermaschine der Lufthansa startet auf dem Frankfurter Flughafen hinter Baukränen. Quelle: Arne Dedert/dpa
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Frankfurt/Main

Von Vorstandschef Stefan Schulte werden vor allem Aussagen zur aktuellen Entwicklung erwartet, die von einem starken Verkehrsrückgang geprägt ist. Allein der Hauptkunde Lufthansa hat bereits angekündigt, wegen der fehlenden Nachfrage bis zu 50 Prozent der Flüge zu streichen.

Im Februar zählte der Flughafenbetreiber in Frankfurt mit 4,4 Millionen Passagieren rund vier Prozent weniger als ein Jahr zuvor. In der letzten Februarwoche bis 1. März habe der Rückgang bereits 14,5 Prozent betragen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt mit. Wegen des Einreiseverbots für Europäer dürfte nun auch der Flugverkehr in die USA einbrechen.

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Der MDax-Konzern Fraport ist weltweit an 30 Flughäfen beteiligt, unter anderem in Griechenland, der Türkei, Peru, Brasilien und mit einer Minderheit von 24,5 Prozent auch an dem Flughafen Xi'an in Zentral-China. Wichtigster Standort bleibt aber der Frankfurter Heimatflughafen, der im vergangenen Jahr als größtes deutsches Drehkreuz von 70,5 Millionen Passagieren genutzt wurde.

Zu den Erfolgen eines Ende Februar aufgelegten Sparprogramms wollte sich das Unternehmen vor der Bilanz-Pressekonferenz nicht äußern. Diese wird wegen der Virusgefahr erstmals nur im Internet ausgetragen. Fraport hatte seinem Personal unbezahlten Urlaub und reduzierte Arbeitszeiten nahegelegt. Projekte wurden verschoben und Neu-Einstellungen sollen nur noch im Ausnahmefall möglich sein.

dpa

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