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Wirtschaft Frankfurter Verkehrsbetrieb erwartet Busfahrer-Warnstreik
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11:47 31.10.2019
Frankfurt/Main

Demnach sollen auch der Schienenersatzverkehr für die U-Bahn-Linie 3 und die Straßenbahnlinien 14 und 16 von dem Ausstand betroffen sein. Alle S- und U-Bahnen sowie Regionalzüge und Straßenbahnen sollen dagegen planmäßig fahren.

Ob die Warnstreiks bei den privaten Busunternehmen tatsächlich kommen, soll sich an diesem Donnerstagnachmittag entscheiden. Die Gewerkschaft Verdi hat den Landesverband Hessischer Omnibusunternehmen (LHO) aufgefordert, bis dahin ein am Mittwoch bei Verhandlungen vorgelegtes Angebot nachzubessern. Sollte dies nicht passieren, könnte es laut Verdi Warnstreiks geben.

Die privaten Busunternehmer hatten zuletzt angeboten, den Stundenlohn bei einer Laufzeit von vier Jahren schrittweise von 13,50 Euro auf 15,10 Euro anzuheben. Das entspricht rund zwölf Prozent mehr Lohn. Damit seien die finanziellen Spielräume für realistische Lohnerhöhungen ausgereizt, teilte LHO-Verhandlungsführer Volker Tuchan mit. Die Gewerkschaft fordert eine Anhebung des Stundenlohns auf 16,60 Euro und mehr Urlaubstage.

Bereits Ende September hatte Verdi zum Warnstreik aufgerufen. Ausfälle und Verspätungen gab es daraufhin unter anderem in Frankfurt, Darmstadt, Offenbach, Gießen, Hanau, Langen, Bad Vilbel, Hofheim sowie in Teilen Nordhessens. Der aktuelle Tarifkonflikt betrifft rund 4400 Busfahrer.

dpa

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