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Wirtschaft Frankfurter Flughafenbetreiber berichtet in Corona-Krise
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07:37 11.03.2020
Eine Passagiermaschine der Lufthansa startet auf dem Frankfurter Flughafen hinter Baukränen. Quelle: Arne Dedert/dpa/Archivbild
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Frankfurt/Main

In schwierigen Zeiten berichtet der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport an diesem Freitag (13. März) über seine Geschäfte. Die Krise nach Ausbruch des neuartigen Coronavirus hat die Luftverkehrswirtschaft hart getroffen - neben den Airlines haben auch globale Flughafenbetreiber an den Börsen heftig an Wert verloren. Die Aktie des MDax-Konzerns kostet aktuell fast 40 Prozent weniger als zu Jahresbeginn.

Fraport ist weltweit an 30 Flughäfen beteiligt, unter anderem in Griechenland, der Türkei, Peru, Brasilien und mit einer Minderheit von 24,5 Prozent auch an dem Flughafen Xi'an in Zentral-China. Wichtigster Standort bleibt aber der Frankfurter Heimatflughafen, der im vergangenen Jahr als größtes deutsches Drehkreuz von 70,5 Millionen Passagieren genutzt wurde.

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Zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der zahlreichen Flugabsagen in Folge des Coronavirus hat sich Fraport-Chef Stefan Schulte bislang nicht geäußert. Passagierzahlen für den Februar sollen am Donnerstag vorgelegt werden, nachdem es bereits im Januar einen Rückgang um 0,7 Prozent gegeben hatte. Die Werte dürften bereits deutlich unter dem zusammengestrichenen Flugplan des Hauptkunden Lufthansa gelitten haben, der zu normalen Zeiten für rund 70 Prozent der Flugbewegungen in Frankfurt sorgt.

Die Lufthansa hat angekündigt, ihr Programm in diesen Wochen um bis zu 50 Prozent zu reduzieren. Unter anderem soll die komplette Flotte des größten Passagierjets Airbus A380 wegen der fehlenden Nachfrage vorübergehend stillgelegt werden. Fraport würde davon wegen ausfallender Gebühren und Umsätze der Passagiere in den Terminals schwer getroffen. Grundsätzlich sei es derzeit sehr schwer, die künftige Verkehrsentwicklung vorherzusagen, erklärte ein Fraport-Sprecher in diesem Zusammenhang. Grundsätzlich habe das Asiengeschäft sehr gelitten, während die Nordatlantik-Verbindungen noch vergleichsweise stabil seien.

Zu den Erfolgen eines Ende Februar aufgelegten Sparprogramms wollte sich das Unternehmen vor der Bilanz-Pressekonferenz nicht äußern. Diese wird wegen der Virusgefahr erstmals nur im Internet ausgetragen. Fraport hatte seinem Personal unbezahlten Urlaub und reduzierte Arbeitszeiten nahegelegt. Projekte wurden verschoben und Neu-Einstellungen sollen nur noch im Ausnahmefall möglich sein.

dpa

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