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Wirtschaft Frankfurter Flughafen sichert sich Windstrom aus der Nordsee
Mehr Hessen Wirtschaft Frankfurter Flughafen sichert sich Windstrom aus der Nordsee
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12:44 10.12.2021
Serviceboote bringen Monteure zu den Windrädern eines Offshore-Windparks.
Serviceboote bringen Monteure zu den Windrädern eines Offshore-Windparks. Quelle: picture alliance/ZB/Archivbild
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Frankfurt/Main

Der Vertrag sieht ab der zweiten Jahreshälfte 2026 für 15 Jahre die Lieferung von 85 Megawatt aus dem EnBW-Windpark "He Dreiht" vor, der etwa 90 Kilometer nordwestlich von Borkum geplant ist.

Mit dem Beginn der Lieferung im Sommer 2026 will Fraport wie angekündigt weite Teile der Stromversorgung am größten deutschen Flughafen auf erneuerbare Energie umstellen. Es handele sich um einen wichtigen Meilenstein der fortschreitenden Dekarbonisierung seines Unternehmens, erklärte Fraport-Chef Stefan Schulte. "Bis 2045 möchten wir am Flughafen Frankfurt CO2-frei werden." Fraport betreibt und plant eigene Solaranlagen und hat bereits kleinere Windstrom-Lieferverträge. Zudem wird die Fahrzeugflotte mit der Zeit auf CO2-freie Antriebe umgestellt.

Allerdings ist der Bodenbetrieb nach früheren Fraport-Angaben nur für etwa 10 Prozent des CO2-Ausstoßes am Flughafen verantwortlich. Die große Masse stammt aus den Triebwerken der startenden und landenden Jets, für die bislang technologische Alternativen fehlen.

© dpa-infocom, dpa:211210-99-330762/3

dpa