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13:45 24.07.2019
Reisende stehen in einer langen Schlange vor der Sicherheitskontrolle im Terminal 2 des Flughafens. Quelle: Andreas Arnold/Archiv
Frankfurt/Main

Die in einer neu errichteten Halle am Terminal 1 untergebrachten Kontrollstellen laufen bereits seit einer Woche im Probebetrieb.

Die neuen Spuren können dank einer neuartigen Konfiguration mehr Passagiere pro Stunde durchschleusen als die bislang eingesetzte Technik. Insbesondere ist es möglich, langsamere Passagiere im Kontrollvorgang zu überholen. Die Bundespolizei nennt für die neue Halle mit sieben Linien eine vorläufige Kapazität von etwa 1750 Passagieren pro Stunde. Auf der gleichen Fläche hätten auch zehn hergebrachte Kontrollstellen eingerichtet werden können mit einer Kapazität von rund 1000 Passagieren in der Stunde.

Auch der Flughafenbetreiber Fraport berichtete von einem reibungslosen Betrieb an dem zurückliegenden, bereits sehr reisestarken Wochenende mit weit über 200 000 Passagieren täglich. Mit dem Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg wird auch für die kommenden Tage mit einem starken Andrang gerechnet.

Die Leichtbau-Halle soll nach der großen Reisewelle im Herbst noch einmal für rund sechs Monate geschlossen werden, um abschließende Bauarbeiten zu ermöglichen. Die neuen Kontrollgeräte werden an andere Stellen in den Terminals verlagert. Von den 186 Kontrollspuren im größten deutschen Flughafen sind bislang 9 mit der neueren Technik ausgerüstet, die nach Angaben von Fraport in den kommenden Jahren überall zum Einsatz kommen soll.

dpa

Nach einer Woche Probebetrieb werden am Frankfurter Flughafen sieben neue Kontrollspuren für Passagiere und Handgepäck offiziell eröffnet. Heute (13.30 Uhr) sprechen dazu Vertreter des Flughafenbetreibers Fraport, der für die Kontrollen zuständigen Bundespolizei und des Herstellers der Scanner-Geräte, Smiths Detection aus Wiesbaden.

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