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Wirtschaft Frankfurt und Fulda: Förderung als "Wasserstoffregionen"
Mehr Hessen Wirtschaft Frankfurt und Fulda: Förderung als "Wasserstoffregionen"
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19:06 12.12.2019
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Quelle: Christoph Soeder/dpa/Archivbild
Berlin

Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte am Donnerstag, es gehe darum, eine lokale Wasserstoff-Wirtschaft aufzubauen. Ziel sei es, dass der Wasserstoff möglichst aus erneuerbaren Energien an Ort und Stelle hergestellt und dann auch in der Region verbraucht werde. "Wir denken Mobilität neu und ganzheitlich - von der Produktion der Energie über die Antriebstechnologie bis hin zur Tankinfrastruktur. Nur wenn der Wasserstoff wirklich grün wird, können wir die Menschen überzeugen und die Mobilität klimafreundlich gestalten."

Die Initiative nennt sich "HyLand - Wasserstoffregionen in Deutschland". Es wird unterschieden zwischen "HyExperts" und "HyPerformer". Regionen hatten sich in einem Wettbewerb um Förderung beworben. Die Bundesregierung will bald auch eine nationale Wasserstoffstrategie vorlegen.

13 sogenannte HyExperts-Regionen bekommen nach Angaben des Ministeriums jeweils 300 000 Euro zur Verfügung gestellt, um Wasserstoffkonzepte mit vielfältigen konkreten Projektideen auszuarbeiten. Für die drei Gewinner der Kategorie HyPerformer stehen demnach jeweils 20 Millionen Euro in Form von Investitionszuschüssen zur Umsetzung bereits bestehender regionaler Konzepte mit Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie bereit. Das Projektvolumen der drei "HyPerformer" betrage insgesamt 195 Millionen Euro.

Die "HyExperts"-Regionen sind außerdem Brake, der Landkreis Emsland, Essen, Ingolstadt, der Kreis Lippe, der Landkreis Oberallgäu, der Landkreis Osterholz, der Kreis Recklinghausen, das Bundesland Saarland, Ulm sowie der Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge. "HyPerformer" sind die Region Landshut mit den Landkreisen München und Ebersberg, die "Metropolregion" Nordwest mit Bremen, Bremerhaven, Oldenburg und Umgebung sowie die "Metropolregion" Rhein-Neckar rund um Mannheim und Heidelberg.

dpa

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