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Wirtschaft Frankfurt bereitet sich auf mögliches Diesel-Fahrverbot vor
Mehr Hessen Wirtschaft Frankfurt bereitet sich auf mögliches Diesel-Fahrverbot vor
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12:20 21.11.2018
Autos fahren an einem Schild mit der Aufschrift «Luftreinhaltung» vorbei. Foto: Marcel Kusch/Archiv
Frankfurt/Main

Dennoch werde vorsorglich überlegt, wie etwa die im Falle eines Fahrverbots zu erwartende Flut von Anträgen auf Ausnahmegenehmigungen bewältigt werden könne. Weitere Maßnahmen hingen davon ab, wie das Land Hessen reagiere, das im Falle eines Fahrverbots einen neuen Luftreinhalteplan vorlegen müsse.

So sei noch unklar, wie groß die betreffende Zone wäre und für welche Fahrzeuge sie genau gelte würde. So könne bisher auch nicht geplant werden, wo Fahrverbotsschilder aufgestellt werden müssten oder welche Änderungen es bei den öffentlichen Buslinien geben müsse.

In Frankfurt könnte es ab Februar 2019 ein Diesel-Fahrverbot geben, das Urteil des Verwaltungsgerichts Wiesbaden ist aber noch nicht rechtskräftig. Betroffen wären demnach zunächst Dieselfahrzeuge mit Euro-4-Motoren sowie Benziner der Schadstoffklassen 1 und 2. Das Land hat beim VGH Berufung eingelegt.

In der ersten Dezember-Hälfte will der VGH ferner über ein Eilverfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) entscheiden. Diese will nach eigenen Angaben durchsetzen, dass das Urteil des Verwaltungsgerichts auf Fahrverbote für ältere Autos im nächsten Jahr unabhängig von einem Berufungsverfahren sofort umgesetzt wird.

Vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden hat am Mittwoch zudem eine Verhandlung um ein mögliches Diesel-Fahrverbot in Darmstadt begonnen. Auch hier hatte die DUH wegen dreckiger Luft in der Stadt geklagt.

dpa

Weil er mit den gewohnten Möbelhäusern kaum noch wachsen kann, baut der Ikea-Mutterkonzern Ingka um. Neben dem Ausbau der Online- und Service-Angebote sollen neue innerstädtische Einrichtungshausformate aufgebaut werden, wie das Unternehmen am Mittwoch ankündigte.

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Die Dekabank sieht sich trotz eines Einbruchs beim Fondsabsatz auf gutem Weg zu einer Gewinnsteigerung im Jubiläumsjahr 2018. "Die Deka-Gruppe ist weiterhin sehr stabil aufgestellt", bilanzierte Vorstandschef Michael Rüdiger anlässlich der Vorlage der Neun-Monats-Zahlen des Frankfurter Instituts am Mittwoch.

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Der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Jürgen Resch, hält Diesel-Fahrverbote in Darmstadt für sehr wahrscheinlich. "Selbst wenn es streckenbezogene Fahrverbote gibt, muss die Stadt sicherstellen, dass auch auf den Umgehungsstrecken die Werte nicht überschritten werden", sagte Resch am Mittwoch vor der Verhandlung des Verwaltungsgerichts in Wiesbaden zu möglichen Verboten in Darmstadt.

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