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Wirtschaft CDU-Fraktion fordert Klarheit zu Ryanair am Flughafen Hahn
Mehr Hessen Wirtschaft CDU-Fraktion fordert Klarheit zu Ryanair am Flughafen Hahn
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12:03 23.10.2018
Maschinen von Ryanair stehen am Flughafen Hahn. Quelle: Thomas Frey/Archiv
Hahn

"Nach wie vor werden Steuergelder an den Hahn gegeben", sagte Fraktionschef Christian Baldauf am Dienstag in Mainz. "Wenn es nicht sicher ist, dass der Flugbetrieb aufrecht erhalten bleibt und der Hahn eine Zukunft hat, dann wollen wir die Einstellung der Zahlung dieser Steuergelder."

Die Mainzer "Allgemeine Zeitung" hatte unter Berufung auf "höchste Managementkreise" von Ryanair berichtet, es solle "konkrete Planungen für den kompletten Rückzug vom Hahn geben". Der Billigflieger ist der mit Abstand wichtigste Kunde am Hahn. Christoph Goetzmann, Mitglied der Hahn-Geschäftsführung, sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Nach meinen Kenntnissen ist das völliger Unsinn". Ein Ryanair-Sprecher wollte Gerüchte oder Spekulationen nicht kommentieren.

Rheinland-Pfalz hatte seinen Flughafen-Anteil von 82,5 Prozent im vergangenen Jahr an den chinesischen Mischkonzern HNA verkauft. Die restlichen 17,5 Prozent hält das Land Hessen. Rheinland-Pfalz hatte sich bei der Veräußerung verpflichtet, bis 2024 bis zu 27 Millionen Euro Feuerwehr- und Sicherheitskosten zu zahlen, bis zu 25,3 Millionen Euro Beihilfen für den Betrieb und bis zu 22,6 Millionen Beihilfen für Investitionen. Dazu könnten Kosten für die Beseitigung von Altlasten in Höhe von maximal 25 Millionen Euro kommen.

dpa

Der Versicherungskonzern Talanx (HDI) will nach seiner jüngsten Gewinnwarnung in einigen Jahren beim Überschuss die Milliardenmarke knacken. Bis 2022 soll der Gewinn je Aktie jährlich im Schnitt um mindestens fünf Prozent steigen, kündigte der neue Talanx-Chef Torsten Leue am Dienstag zum Kapitalmarkttag des Konzerns in Frankfurt an.

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Der Möbelhändler Ikea hat auf seinem größten europäischen Einzelmarkt Deutschland erstmals mehr als 5 Milliarden Euro umgesetzt. Die Erlöse stiegen im Geschäftsjahr 2018 (30. August) aber nur noch langsam um 2,8 Prozent auf 5,003 Milliarden Euro, wie die deutsche Tochter des Konzerns am Dienstag in Hofheim bei Frankfurt berichtete.

23.10.2018

Die Luftverschmutzung in Frankfurt am Main ist nach amtlichen Angaben höher als im Diesel-Konzept der Bundesregierung angegeben. An der Stickstoffdioxid-Messstation Börneplatz betrug der Jahresmittelwert 2017 nach einer neuen Liste des Umweltbundesamts 54 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft - damit müsste Frankfurt zu den "Intensivstädten" zählen, die den EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm deutlich überschreiten.

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