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Wirtschaft Edelstahl-Schmuggel aus China: Geschäftsleute verurteilt
Mehr Hessen Wirtschaft Edelstahl-Schmuggel aus China: Geschäftsleute verurteilt
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16:35 12.06.2019
Frankfurt/Main

Während eine 51 Jahre alte Geschäftsführerin drei Jahre ins Gefängnis soll, wurde ihr 54 Jahre alter Mitarbeiter wegen Beihilfe zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt.

Um die bei Importen aus China fälligen Anti-Dumping-Zölle zu umgehen, wurden die Herkunftsländer des Edelstahls von den Angeklagten gezielt falsch deklariert und mit Korea oder Malaysia angegeben. Zwischen 2011 und 2015 entstand dem Fiskus damit ein Schaden von insgesamt rund 4,3 Millionen Euro. Erst gezielte Marktbeobachtungen der Zollfahndung brachten die Unregelmäßigkeiten ans Tageslicht. Vor Gericht legten beide Angeklagten Geständnisse ab. "Ich hätte 2011 mit dem Geschäft aufhören müssen", sagte die Frau.

Die Staatsanwaltschaft, die auch gegen den Mitarbeiter eine Haftstrafe ohne Bewährung beantragt hatte, erwägt Revision beim Bundesgerichtshof. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

dpa

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