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Wirtschaft Deutsche-Bank-Chef: Kommen beim Umbau gut voran
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19:11 16.01.2020
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Christian Sewing. Quelle: Thomas Frey/dpa/Archivbild
Berlin

"Wir halten das, was wir versprochen haben." Die Rückmeldungen der Investoren, Analysten und Rating-Agenturen seien positiv. "Natürlich ist unser Aktienkurs noch lange nicht dort, wo wir ihn uns wünschen", räumte Sewing ein, "aber die deutliche Kurssteigerung der vergangenen Wochen zeigt, dass auch die Anleger allmählich an den Erfolg unserer Transformation glauben."

Sewing hatte Anfang Juli eine grundlegende Neuausrichtung des Instituts auf den Weg gebracht. Das Investmentbanking, das dem Geldhaus milliardenschwere Strafen einbrockte, wird kräftig gestutzt. Kern der neu ausgerichteten Deutschen Bank soll eine Unternehmensbank werden, die sich um Mittelständler, Familienunternehmen und multinationale Konzerne kümmert.

Die Zahl der Vollzeitstellen im Konzern will der Vorstand bis Ende 2022 um rund 18 000 auf weltweit 74 000 verringern. Bislang hat die Bank nicht öffentlich gemacht, wie stark der Personalabbau einzelne Regionen oder Sparten betreffen wird. Ende September vergangenen Jahres gab es im Deutsche-Bank-Konzern noch 89 958 Vollzeitstellen.

dpa

Beim Verkauf von Wohnungen und Wohnhäusern in Frankfurt ist im vergangenen Jahr ein Rekordumsatz erzielt worden. Insgesamt seien 3,9 Milliarden Euro erlöst worden, das beziehe sich sowohl auf den Erwerb von Neubauten als auch auf Wiederverkäufe, sagte ein Sprecher des Planungsdezernat am Donnerstag.

16.01.2020

Im tariflichen Dauerkonflikt zwischen Lufthansa und der Kabinengewerkschaft Ufo ist auch der dritte Versuch gescheitert, in eine Schlichtung einzusteigen. Man habe sich nicht über eine damit verbundene Mediation einigen können, teilte die Gewerkschaft am Donnerstag in Frankfurt nach Gesprächen mit den designierten Schlichtern Matthias Platzeck und Frank-Jürgen Weise mit.

16.01.2020

Im Bieterverfahren um den angeschlagenen Ferienflieger Condor sind nach Medien-Informationen bislang drei ernsthafte Interessenten im Rennen. Übereinstimmend berichteten "Wirtschaftswoche" und "Der Spiegel" am Donnerstag über die polnische Fluggesellschaft LOT und den US-Finanzinvestor Apollo.

16.01.2020