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Wirtschaft Dekabank: Trotz Fondsabsatz-Rückgang ist Gewinnzuwachs Ziel
Mehr Hessen Wirtschaft Dekabank: Trotz Fondsabsatz-Rückgang ist Gewinnzuwachs Ziel
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10:07 21.11.2018
Das Gebäude der DekaBank in Frankfurt/Main. Quelle: Frank May/Archiv
Frankfurt/Main

"Für das Gesamtjahr rechnen wir mit einem wirtschaftlichen Ergebnis, das leicht über dem des Vorjahres liegen wird."

Von Januar bis einschließlich September blieb das wirtschaftliche Ergebnis allerdings mit 408,4 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahreswert von 412,2 Millionen Euro. Im Gesamtjahr 2017 hatte die Kernkennzahl des Instituts, das in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, bei rund 449 Millionen Euro gelegen.

Beim Vertrieb von Fonds und Zertifikaten konnte die Deka insgesamt nicht an den Rekordabsatz des Vorjahres anknüpfen. Mit gut 10,7 Milliarden Euro sammelte das Institut, das zu 100 Prozent den Sparkassen gehört, in den neun Monaten nur etwas mehr als halb so viele frische Gelder ein wie ein Jahr zuvor (20,7 Mrd Euro).

Während das Neugeschäft mit Privatkunden auf 9,6 (Vorjahr: 9,1) Milliarden Euro zulegte, lagen die Nettozuflüsse von institutionellen Kunden wie Versicherungen und Pensionskassen mit 1,1 (11,6) Milliarden Euro deutlich unter dem Vorjahreswert. Den Einbruch erklärte die Dekabank damit, dass im September 2018 im Zuge der Integration der LBB-Invest ein großer Kunde Gelder in mittlerer einstelliger Milliardenhöhe abgezogen hatte. Die Tochter der Landesbank Berlin gehört bereits seit Januar 2014 zur Deka-Gruppe.

dpa

Der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Jürgen Resch, hält Diesel-Fahrverbote in Darmstadt für sehr wahrscheinlich. "Selbst wenn es streckenbezogene Fahrverbote gibt, muss die Stadt sicherstellen, dass auch auf den Umgehungsstrecken die Werte nicht überschritten werden", sagte Resch am Mittwoch vor der Verhandlung des Verwaltungsgerichts in Wiesbaden zu möglichen Verboten in Darmstadt.

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Beim Autobauer Opel und seinem Mutterkonzern PSA wehren sich die Gewerkschaften gegen die Auslagerung von Forschungs- und Entwicklungskapazitäten. Die Geschäftsleitung dürfe die vorhandenen Ressourcen nicht kurzfristigen Profitinteressen opfern, heißt es in einer am Dienstag verbreiteten Erklärung der Gewerkschaften IG Metall und der französischen CFDT.

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Sollte das drohende Diesel-Fahrverbot in Frankfurt kommen, will die Stadt zu dessen Kontrolle nicht auf eine automatisierte Nummernschild-Erfassung setzen. Man sehe eine solche Kontrollpraxis "aus datenschutzrechtlicher Sicht derzeit als unverhältnismäßig an", teilte die Stadt auf Anfrage mit.

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