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Wirtschaft Dehoga: Dauerlockdown "existenzielle Katastrophe"
Mehr Hessen Wirtschaft Dehoga: Dauerlockdown "existenzielle Katastrophe"
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11:37 23.03.2021
Julius Wagner, Hauptgeschäftsführer beim Hotel- und Gastronomieverband Dehoga Hessen.
Julius Wagner, Hauptgeschäftsführer beim Hotel- und Gastronomieverband Dehoga Hessen. Quelle: Dehoga Hessen/dpa/Archivbild
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Die erneuten MPK-Beschlüsse ließen hingegen "jeden Schritt in ein verantwortungsvolles Leben mit der Pandemie bis zu deren vollständiger Zurückdrängung komplett vermissen". Dabei sei es genau das, was nicht nur Gäste, sondern auch die Betriebe brauchten, um eine Chance zu haben.

Bis heute seien die November- und Dezemberhilfen noch immer nicht vollständig ausbezahlt, die aktuellen Wirtschaftshilfen deckten bei weitem nicht die laufenden Kosten, die Unternehmer seien seit November 2020 ganz ohne eigenen Lohn. "Ohne eine deutliche und schnelle Anpassung der Entschädigungen wird so die Vielfalt von Hotellerie und Gastronomie zerstört", so Wagner.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder haben in der Nacht zum Dienstag beschlossen, dass der seit Monaten andauernde Lockdown bis 18. April verlängert werden soll. Die Beschlüsse sehen außerdem vor, das öffentliche, private und wirtschaftliche Leben über Ostern vom 1. bis einschließlich 5. April weitgehend herunterzufahren. Das Corona-Kabinett der schwarz-grünen Landesregierung wollte am Dienstag über die Corona-Beschlüsse der Bund-Länder-Schalte beraten.

© dpa-infocom, dpa:210323-99-935375/2

dpa