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Wirtschaft Datenklau an Geldautomaten in Hessen hat zugenommen
Mehr Hessen Wirtschaft Datenklau an Geldautomaten in Hessen hat zugenommen
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09:46 11.01.2020
Das Tastenfeld und der Kartenschacht eines Geldautomaten. Quelle: Marius Becker/dpa/Archivbild
Frankfurt/Main

Ein Jahr zuvor hatte die Frankfurter Einrichtung Euro Kartensysteme 19 solcher "Skimming"-Attacken im Land gezählt. Einzelne Automaten kann es dabei mehrfach treffen.

Im Vergleich der Bundesländer liegt Hessen bei den Fallzahlen auf Platz 3. Die bundesweit meisten Fälle gab es den Angaben zufolge im vergangenen Jahr in Berlin (114), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (61). Insgesamt wurden in Deutschland 245 "Skimming"-Versuche an Geldautomaten registriert. Im Jahr 2018 waren es 449.

Den Bruttoschaden durch "Skimming" im vergangenen Jahr beziffern die Frankfurter Experten auf gut 1,4 Millionen Euro. 2018 waren es mit 1,44 Millionen Euro noch etwas mehr. Euro Kartensysteme kümmert sich im Auftrag der deutschen Kreditwirtschaft um das Sicherheitsmanagement für Zahlungskarten.

Verbraucher in Deutschland, die Opfer von "Skimming" geworden sind, müssen normalerweise keinen finanziellen Nachteil fürchten. In der Regel ersetzen Geldinstitute solche Schäden - vorausgesetzt, die Kunden sind sorgfältig mit ihrer Bankkarte und PIN umgegangen.

dpa

Der Opel-Dienstleister Rhenus SCR steht nach Angaben der IG Metall nach der Kündigung des Vertrags durch den Autobauer vor einem weiteren Personalabbau. Im Zuge der Umstrukturierungen habe Opel den Kontrakt gekündigt, teilte die Gewerkschaft am Freitag mit.

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Das Fördervolumen der Bürgschaftsbank Hessen ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. Das Institut mit Sitz in Wiesbaden vergab nach Angaben vom Freitag Bürgschaften und Garantien in einer Gesamthöhe von 66 (Vorjahr: 69) Millionen Euro.

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