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Wirtschaft "Cum-Cum"-Geschäfte: Commerzbank stockt Rückstellungen auf
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15:42 26.03.2018
Die Zentrale der Commerzbank in Frankfurt am Main. Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv
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Frankfurt/Main

Mitte November hatte die Bank noch von 10,5 Millionen Euro gesprochen.

Bei "Cum-Cum"-Geschäften konnten Kunden aus dem Ausland Steuern auf Dividenden von deutschen Unternehmen umgehen. Dazu wurden von ausländischen Anlegern gehaltene Anteile kurz vor dem Dividenden-Stichtag an inländische Anteilseigner übertragen, etwa an Banken. An diese wurde die Dividende dann ausgeschüttet, darauf wurde Kapitalertragsteuer fällig. Die inländische Bank konnte sich dann - anders als die ausländischen Investoren - die Kapitalertragsteuer anrechnen beziehungsweise vom Staat erstatten lassen. Danach wurden die Aktien samt Dividende zurückgereicht, die zulasten des Staates gesparte Steuer teilten Banken und Investoren untereinander auf.

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Zwar schloss der Gesetzgeber dieses Steuerschlupfloch Anfang 2016. Für die Aufarbeitung der "Cum-Cum"-Altfälle vor dem 31. Dezember 2015 haben die Finanzämter aber im Sommer 2017 eine Anleitung vom Bundesfinanzministeriums bekommen, wie sie bei einem angenommenen Missbrauch vorgehen sollen.

dpa